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Die mittelalterliche Saragossa wird whärend der Neuzeit zu eine prachtvolle Stadt verwandelt. Sie war die Hauptstadt des Aragonien-Reiches und Residenz der Katholischen Königen, Ferdinand der Katholik und Isabela von Kastilien. Ihre Ehe brachte die Einheit von beiden Reichen mit sich, obwohl ihre entsprechenden Einrichtungen und Fueros (Sonderrechte) lange Zeit getrennt verweilten. Whärend den 17. und 18. Jahrhunderten beherrschte eine wirtschaftliche Krise, die jedoch zu einem reichen künstlerichen und intellektuelen Programm im Gegensatz stand.
1610 erfolgte unter Ferdinand III die Vertreibung der Mauren von allen Königsreichen des Spanischen Reiches, was Aragonien 70.000 Flüchtlingen kostetet.
Auf der politischen Ebene bestand der Absolutismus, der mit der Enthauptung unter Philipp II. des Hauptrichters Juan V. von Lanuza endete. Die Abhängigkeit Aragonien zu dem zentralen Macht nahm ständig zu bis dem Jahr 1711, in dem der Erlass Decreto de Nueva Planta erklärt wurde, durch den die Fueros von Aragonien aufgehoben wurden.
Die Bevölkerungszunahme und die städtliche Erweiterung profitieren bis zum 17. Jahrhundert von der wirtschaftlichen Aufschwung und der Einwaderung.
Im 18. Jahrhundert entwarf die Sociedad Económica de Amigos del PaÃs (Wirtschaftlicher Verein der Freunden des Landes) von Saragossa eine neue Planung der Saragosser Wirtschaft, als Nachfolge der neuen aufgeklärten Vernunft. Unter Ferdinand VII. besaß die Stadt über 40.000 Einwohner und in der Laufe der folgenden Jahren wurde diese Anzahl dank der Insdustrialisierung überstiegen, was Saragossa in einem Magnet für die innerliche Einwanderung verwandelte.