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Kathedrale Von Burgos

Beschreibung künstlerischen

Die Bauarbeiten der Kathedrale fingen 1221 an und beendeten 1765. Sie besteht aus einem kreuzförmigen Grundriss, drei Schiffen, einem einschiffigen Quershaus und neunzehn Nebenkapellen. Auf der Vierung stützt sich die imposante achteckige Kuppel, die von acht großen Fialen flankiert ist. Das Langhaus wird mittels eines großen Schiedeeisernen auf drei Teile verteilt: Der Hauptaltar, der Chor und die Vierung.

Der Innenraum der Kathedrale wird durch spitzbogige Fenstern beleuchtet und von einer Galerie umgeben. In der Mitte ragt die eindrucksvolle 50 m hoche Kuppel empor. Die achteckigen Fialen der 84 m hochen Glockentürme wurden von Johannes von Köln errichtet.

Der Haupeingang der Kathedrale ist das Vergebungs-Portal (Puerta del Perdón). Im mittleren der Fassade ragen die großartige sternförmige Rosette und eine Galerie heraus, an deren Basis zahlreiche Statuen von kastilischen Königen und Heiligen stehen. Gekrönt wird sie von der Figur der Jungfrau Maria und von einer Balaustrade mit der lateinischen Inschrift “Pulcra es et decora”. An beiden Seiten befinden sich die 84 m hochen Spitzen, achteckigen Fialen, die mit durchbrochenem Maßwerk des 15. Jahrhunderts versehen sind.

Das Sarmental-Portal besteht aus einem großen künstlerischen Wert. Es stamm aus 1230. Der Tympanon wird von drei mit Figurenschmück der Alten der Apokalypse Archivolten umgeben und von der Figur Jesus Christus gethront, umgeben von den vier Evangelisten. Auf dem Türsturz steht eine Apostelreihe. Gekrönt wird das Portal von einer herrlichen Rosette. An dem Trumeau-Pfeiler ragt die Figur des Bischofs Maurizio hervor.

Die Kathedrale beherbergt wertvolle Kapelle, unter denen folgenden hervorzuheben sind: Die Hauptkapelle liegt in der Apsis des Langhauses. Sie beherbergt den Renaissanceretabel von Rodrigo und Martin de la Haya u. a., der die Eucharistie, das Apostolat oder die Verehrung der Heiligen dar stellt. Es handelt sich um einen Triptychon. Es steht an der Apsis des zentralen Hauses.

Die Kapelle des Condestable (Kronfeldherrnkapelle) wurde von den Kronfeldherren Don Pedro Fernández de Velasco und Doña Mencía de Mendoza im 15. Jh. in Auftrag gegeben und von Simon von Köln auf einen achteckigen Grundriss entworfen. Hervorzuheben ist hier das eindrucksvolle durchbrochene Gewölbe, das die Zenitlicht hineinkommen ließ. Die marmornen großartigen Grabmäler wurden 1534 von Felipe Vigarny geschafft und der Altarretabel von Felipe Vigarny und Diego de Siloé.

Die Kapelle der Heiligen Tecla, aus dem 18. Jh., wird mit einem krisförmigen Kuppel und barocke Ausschmuckung versehen. Die Figur der Heiligen Tecla auf dem Scheiterhaufen wird Alejandro Carnicero zugeschrieben.

Die Escalera Dorada (Goldene Treppe) liegt auf der linken Seite des Querhauses und wurde im 16. Jh. von Diego de Siloé errichtet. Sie besteht aus neunzehn Stufen, die sich in zwei abweichende Rahmen gabeln, die sich wieder vor dem Tor einigen. Sie wurde 1523 vollendet. Das vergoldete schmiedeeiserne Galänder wurde vom französen Maestre Hilario entoworfen. Beim Bau der Treppe ließ sich der Architekt von italienischen Renaissancemustern inspirieren.

Das ehemalige Zimborium ist Johannes von Köln zugeschrieben. Jedoch stürtzte es ein und im 16. Jh. wurde die Nachfolge Juan de Vallejo übergegeben. Es ragt über die Vierung empor und das System von achteckigem Grundriss und Gewölbezwickeln bildet ein glanzvolles Sterngewölbe.

Der Kreuzgang, der mit monumentalen Statuen wie die Anbetung der Könige und die Verkündigung mit zwei Propheten verziert ist, versteht sich als wahres Museum für heilige Kunst. Insgesamt zählen zu der eigenartigen Sammlung der Kathedrale Altaraufsätze, Chorgestühle, Grabmäler, Malereien und Skulpturen.

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Adresse und telefon

  • Plaza Santa María, s/n. 09003 Burgos
  • +34 947 273 950

Öffnungszeiten

  • 19. März bis 31. Oktober: Montags bis sonntags 9.30-19.30 Uhr.
  • 1. November bis 18. März: Montags bis sonntags 10.00-19.00 Uhr.

Preise

Grundtarif: 4 €.
Ermäßigter Eintritt: 3 € (Rentner und Gruppen ab 15 Personen).
Studenten und Pilger mit Ausweis: 2,50 €
Kinder von 7 bis 14 J.: 1 €

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Sehenswürdigkeiten in Burgos

Das Bogentor wurde von den Architekten Juan de Vallejo und Franz von Köln 1535 umgebaut. Seine Architektur folgt der Burggestaltung, mit gewaltigen Türmen an den Seiten und Triumphbogen. Das Tor wurde Karl V. gewidmet und weist die Figur des Königs begleitet... [+]

Das Bogentor wurde von den Architekten Juan de Vallejo und Franz von Köln 1535 umgebaut. Seine Architektur folgt der Burggestaltung, mit gewaltigen Türmen an den Seiten und Triumphbogen. Das Tor wurde Karl V. gewidmet und weist die Figur des Königs begleitet von damaligen Persönlichkeiten Kastiliens auf. Die Gruppe wird von dem Schutzengel und die Jungfrau Maria gekrönt.

 

Im Inneren hebt der Poridad-Saal hervor, Versammlungssaal des Concejo de Burgos seit dem 18. Jh.

 

Der Hauptsaal weist ein monumentales Fresko von Vela Zanetti und hebt Reste von mudejar Gipsarbeiten auf. Im zweiten Geschoss befindet sich die Apotheke des ehemaligen Hospitals San Juan.

 

Heutzutage dient das Tor als kulturelles Zentrum für Geschichte und Kunst und Ausstellungssaal.

Die Kartause Miraflores ist ein Kloster von Kartäuser im Stil der Katholischen Könige, das von Johannes II. von Kastilien gegründet wurde. Während des Mittelalters war es die Ruheresidenz des Königs Heinrich III. [+]

Die Kartause Miraflores ist ein Kloster von Kartäuser im Stil der Katholischen Könige, das von Johannes II. von Kastilien gegründet wurde. Während des Mittelalters war es die Ruheresidenz des Königs Heinrich III.

 

Die Kirche besitzt ein einziges Schiff mit einer vieleckigen Apsis, die von Sterngewölben abgedeckt wird.

 

Als sehenswert gelten das Mausoleum des Königs Johannes II. und seiner Gattin Isabella von Portugal, von Gil de Siloé.

 

Das Eingangstor über das Atrium, mit dem Wappen des Stifters, das Kreuzgangstor, die Kapelle Santísimo Sacramento und das reich ornamentierte Hauptaltarretabel, auch von Gil de Siloé.

 

Es stellt die Pietá mit einem in einem großen Kreis umgebenen Gekreuzigte (Andeutung über die Eucharistie). Zu Fußen Christi stehen die Figuren der Jungfrau und des Johannes und unter diesen werden die Verkündigung und der Geburt Christi dargestellt. An den Seiten befinden sich betende Statuen und die Wappen der Könige Johannes II. von Kastilien und seiner Gattin Isabella von Portugal.

Diese Kirche wurde auf einer ehemaligen romanischen Kirche aus Ende 13. – Anfangs 14. Jh. erbaut. [+]

Diese Kirche wurde auf einer ehemaligen romanischen Kirche aus Ende 13. – Anfangs 14. Jh. erbaut.

 

Sie hat einen dreischiffigen Grundriss mit Kreuzgewölben. Das Hauptportal aus dem 13. Jahrhundert öffnet sich unter einem gewaltigen Turm und wird von einem Spitzbogen umgeben. Die drei Archivolten weisen Figuren von Heiligen auf, die Türpfosten haben “Pfeiler-Statuen” und an dem Tympanon werden Szenen Christi und des heiligen Stephans dargestellt. Über das Tympanon sticht eine große durchbrochene Rosette hervor.

 

Im Inneren verfügt die Kirche über einen schönen gotischen Chor im Flamboyantstil von Simon von Köln und Nicolas Vergara, der auch beim Schaffen des Triforiums, Organs, der Chortreppe oder Grabmäler arbeitete.

 

Die Kirche beherbergt ein interessantes Diözesanmuseum für das Retabel.

 

Es handelt sich um die einzige Kirche Burgos, die über einen Kreuzgang verfügt. Er stammt aus dem 14. Jahrhunderte und hier werden bedeutende damalige Familien begrabt.

Erbaut auf dem Gelände einer Lustresidenz der Monarchen, genannt „Huelgas del Rey“. Es wurde 1187 von Alfons VIII. als Königsgrablege und als spiritueller Rückzugsort für die Damen der Oberschicht und des Königshauses gegründet. Diese Anlage besteht aus... [+]

Erbaut auf dem Gelände einer Lustresidenz der Monarchen, genannt „Huelgas del Rey“. Es wurde 1187 von Alfons VIII. als Königsgrablege und als spiritueller Rückzugsort für die Damen der Oberschicht und des Königshauses gegründet. Diese Anlage besteht aus Kirche, Kloster und Klausurgebäuden für Zisterziensernonnen.

Die im Jahr 1219 erbaute Kirche ist im gotischen Stil gehalten. Sie hat drei Schiffe, wobei sich im zentralen Schiff der Nonnenchor neben dem Panteón de los Reyes mit einem breiten Chorraum mit fünf Apsiden und Querschiff befindet.

Der große Kreuzgang, genannt San Fernando, wurde während der Herrschaft von Ferdinand III. dem Heiligen erbaut, daher auch sein Name. Er zeichnet sich durch seine spitzbogigen Tonnengewölbe aus, von denen in einigen Abschnitten filigrane hispano-maurische Stuckmotive wie Flechtwerk und kufische Inschriften erhalten sind.

Von hier aus gelangt man zu den Claustrillas oder dem ersten klösterlichen Kern der Gemeinschaft im romanischen Stil. Im Nordwinkel dieses Kreuzgangs befindet sich die wertvolle maurische Kapelle der Himmelfahrt mit Hufeisenbögen und Arabesken.

Der Kapitelsaal hat neun Kreuzrippenabschnitte auf vier Pfeilern, wo das Banner von Las Navas de Tolosa ausgestellt wird.

 

Eine weitere wichtige Kapelle ist die von Santiago, in der das Aufnahmezeremoniell für Ritter stattfand und wo die sitzende Figur von Santiago erhalten ist.

Schließlich, Das Museum der reichen Stoffe, befindet sich in der ehemaligen Scheune oder Vorratskammer des Klosters, wo wertvolle Stoffproben und andere Objekte sowie sakrale Ornamente ausgestellt sind.

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