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Die Alambra wurde auf dem Hügel gebaut, den die Araber al-Sabika –rote Erde–nannten, über die linke Seite des Flusses Darro und gegenüber die populären Vierteln Albayzín und Sacromonte. Sie wird in vier große Bereiche aufgeteilt: die Nasridenpaläste, die Verteidigungsbereich oder Alcazaba, die Stadt oder Medina und die Gärten des Generalife, der von Aben Salid Ismail um 1319 errichtet wurde. Sie bringt Verteidigungs- und Residenzzwecke zusammen: Architektonishe Elemente wie Festungsmauer und Türme oder Innenhöfe, Säle, Bäder, Harem und Gärten leben ruhig beieinander. Hervorzuheben sind hier die Gärten, die schönen Brunnen, die Wasserbecken, die Teiche, etc.
La Alcazaba, die unter Mohammed I. errichtet wurde, ist der alteste Bereich der Alhambra und wird von gewaltigen Türme und Tore umgeben. Sie ist nur durch zwei enge rechteckige Durchgänge erreichbar, die als Teil der Festungsanlage gebaut wurden. Durch das Puerta del Vino (Weintor), 15. Jh., betreten wir die Plaza de los Aljibes (Wasserbeckenplatz). Westlich davon strecken sich die ehemaligen Gebäude der Alcazaba. Im Westen befindet sich der Palast Karls V. und nördlich davon die Nasridenpaläste. Die Alcazaba neben die Torre Bermeja ist der alteste Bereich des Hügels, da die aktuellen Gebäude in der Mitte des 13. Jarhunderts unter al-Ahmar umgebaut worden sind. Nachher hat Mohammed I. die Festungsmauer gebaut und die Torre Quebrada, Torre del Homenaje (Huldigungsturm) und Torre de la Vela (Wachsturm) errichtet. Auf diese Weise erlangte die Verteidigungsanlage ihr strenges befestigtes Aussehen. Direkt an die Nasridenpaläste bedindet sich der Partal und das Torre de las Damas (Damenturm). Unter den weiteren Türme des Palasts sind folgende von besonderer Bedeutung: Das Torre del Mihrab (Mihrab-Turm), Torre de los Picos (Zinnenturm), Torre del Candil (Öllampe-Turm), das prunkvolle Torre de la Cautiva (Turm der Gefangene) und das Torre de las Infantas (Infantinnenturm). Auf dem östlichen Ende befinden sich das Torre del Agua (Wasserturm) und der Aquädukt.
Der Comares-Palast, erbaut unter Yusuf I., ist der wichtigste Teil der Alhambra und war die offizielle Residenz des Sultans. Er besteht aus vier verschiedenen Abteilungen, die sich um den Myrtenhof (Patio de los Arrayanes) strecken. Auf der linken Seite finden wir die Madraza de los Príncupes. Rechts davon befindet sich der Patio de la Machuca, der Mexuarpalast mit der Goldenen Saal, der Wasserbeckenhof (Patio de la Alberca) mit den Bäder und der Patio de la Reja (Hof des Schmiedeeisernen). Im Goldenen Hof befindet sich die Fachada de Comares, die Fassade des Comares-Palastes, die unter Mohammed V., Sohn von Yusuf I. errichtet wurde. Sie ist prächtig mit Gipsarbeiten und Kacheln dekoriert. Hier können Sie auch das wunderschöne Holzvordach bewundern.
Der Mexuarpalast, erbaut von Isamail 1314-1325, war das Verwaltungszentrum des Sultans, und der Mexuarsaal diente ebenfalls lange Zeit als Gerichtshof. Die vier zentralen Säulen folgen dem stilisierten Muster der Nasridenkunst, das sich in allen Palästen wiederholt: marmorner Säulenschaft mit Ringen und Kapitell vom almohadischen Herkunft. Der untere Schnitt der Säulen ist zylindrisch und der oberste ist quadratisch und schön verziert. Die Polychromie ist hierbei erhalten geblieben. Über das Gebälk gab es ein oberster Körper mit Fernstern, der im 16. Jh durch eine maurische Kassettendecke ersetzt wurde, als die Saal in einer Kapelle verwandelt worden war. Der Goldene Saal am Mexuarhof, Zugang zum Comares-Palast, wurde nach der Eroberung umgebaut, um die Räume für Karl V. herzurichten.
Der Myrtenhof (Patio de los Arrayanes) ist, wegen seiner Harmonie und der Verbindung des Wassers mit der Achitektur, ein Muster des hispano-arabischen Hofes. Seinen Name erhielt er von den Arrayanes (Myrten), die sich an dem zentralen Wasserbecken entlangziehen. Das Wasser, das ruhig aus den Springbrunnen sprudelt, bildet ein Spiegel, auf dem das Himmel und die elegante Architektur des Palasts sich wiederspiegeln.
Der Löwenhof (Patio de los Leones) ist das künstlerische Herzstück der Alhambra. Enstanden ist der Hof 1378 unter Mohammed V. Um den Hof befinden sich zwei mit Säulen und Mocárabes (Stalaktiten) prunkvoll verzierte Säle. In der Mitte des Hofes steht der glanzvolle Brunnen der Löwen. Der Hof besitzt einen quadratischen Grundriss und wird mit einer Galerie von 124 dünen Säulen aus Marmor von Machale umgeben. Er wird senkrecht zu dem Myrtenhof ausgestattet. Die Säulenschichte haben Ringe an den obersten Teil und Inschriften über die Kapitelle.
Es gibt gleichfalls drei andere Räume um den Löwenhof: Bei der Abencerrajessaal ist ihre außergewöhnliche Kuppel mit Stalaktiten zu erwähnen, deren Gewölbezwickeln einen achteckigen Stern bilden, der von sechzen Fernstern beleuchtet wird. Die Saal betret man durch einen Doppelbogen und die beiden Nebenräumen durch Zwillingsbögen. Gegenüber die Abencerajessaal befindet sich die schöne Zwei-Schwestern-Saal (Sala de las Dos Hermanas), deren Name auf die größen Marmorplatten, die den kleinen zentralen Brunnen umgeben, zurückzuführen ist. Diese Saal besitzt auch eine wundervolle Kuppel mit Stalaktiten und Himmelssymbolik, die sich auf einem achteckigen Unterbau stützt. Am Unterbau öffnen sich sechzen Fernstern. Die lätzten Säle sind die Königssaal (Sala de los Reyes) und die Ajimeces-Saal, die sowohl Ausruhen- sowie auch Vergnügenzwecke besitzen haben musste. Durch diese Saal erreicht man den zauberhaften Mirador de Daraxa, ein Aussichtspunkt über den gleich namens Garten. Die Decken aller Säle sind mit Stalaktiten bedeckt und alle Kuppeln werden durch Schmiedeeisern beleuchtet. Auf den Kuppeln sind Reste von Polychromie erhalten geblieben.
Die Saal des Bootes (Sala de la Barca) erhielt ihren Name von der Form ihres Gewölbes, die ähnlich eines umgekehrten Bootes ist. Die quadratische Botschaftersaal (Sala de los Embajadores) war das symbolische Zentrum der nasridischen Macht. Über originelle kachelte Sockelnverzierung streckt sich eine weitere Ausschmuckung von einst polychromierten Stuckarbeiten mit Inschriften von Gedichten und religiöse Sprüche, die alle Wände bedecken. Die prunkvolle schnitzte, gemalte Kuppel aus Zederholz ist das erwähnenswerteste Element dieser Saal.
Der Partal wurde Anfang vom 14. Jh. errichtet —infolgedessen ist er der älteste der Nasridenpaläste. Mit ähnlicher Ausrichtung als der Comares-Palast ist nur die nördliche Galerie erhalten geblieben. Es handelt sich um den Damenturm (Torre de las Damas), dessen anmutige Siluet sich auf dem Wasser des größen rechteckigen Wasserbeckens widerspiegelt. An den Wasserbecken schließen fünf Bögen an. Der Palast Yusuf III. stand früher auf dem Partal Alto und wurde errichtet, indem man die Steigung des Fussbodens nutzte. Von dem Turm ist nur ein Teil des Wasserbeckens und die restaurierte Grundmauern einiger Räume erhalten geblieben. Der originelle Aufbau wurde angeblich unter Mohammed II. (1273-1302) errichtet. Trotzdem ist Yusuf III. derjenige gewesen, der zu seiner Umgestaltung befehlte, dadurch dass er der Turm in einem der prunkvollsten Gebäuden verwandelte.
Der Palast Karls V.: Karl V. gab dem Architekten Pedro Machuca den Aufbau des Palastes im Auftrag. Der Gebäude ist aus Steinblöcken und wurde 1635 beendet. Seine Breite beträgt 63 m, seine Länge 17,4 m. Wegen des kreisförmigen Innenhofs besitzt der Palast einen außergewöhnlichen Entwurf. Die Schlichtheit des ersten Körpers betont die strahlende Struktur des zweitens. Die zwei mächtigen Portale sind aus grauen Marmor und zählen zu den schönsten unter der spanischen Renaissance. Genauso wichtig ist der kreisförmige Innenhof (Machuca 1557 bis 1568). Sein weitläufiger Kreis hat einen Durchmesser von 31 m und wird von einem breiten Säulengang von 32 dorischen Säulen umgeben. Die Säulen der zweiten Galerie gehören der ionischen Ordnung. Auf der Terrasse bekommt man eine wunderschöne Aussicht über den ganzen Wald der Alhambra. Heute behergergt der Palast zwei Museen: Das Alhambra-Museum, mit Exemplaren und Stücken, die bei Ausgrabungen in der selbe Alhambra gefunden wurden und das Museo für Bildende Kunst.
Die Gärten des Generalife waren die einstige Sommerresidenz der Nasridenfürsten. Man geht davon aus, dass der Palast um der Mitte des 13. Jarhunderts errichtet wurde. Sein wichtigster Bereich war der bezaubernde Wasserbeckenhof (Patio de la Acequia). In der Mitte des Hofes gibt es einen ruhigen Wasserbecken mit zahlreichen verspielten Springbrunnen. Durch eine moderne steinerne Freitreppe erreicht man die obersten Gärten, ein wunderschöner Bereich mit echten Hängegärten über den Fluss Darro. Die Aussichten, zum Beispiel aus den gennanten Silla del Moro, sind außergewöhnlich schön. Am Anhang dieses traumhaften Gartens kann man die Ruinen ehemaliger Paläste und prächtiger Residenze beachten, wie der Palacio de Delharosa und der Palacio de los Alixares.
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Adresse und telefon
Öffnungszeiten
Preise
* Preise für Erwachsene. Für Minderjährige, Inhaber der Europäischen Jugendkarte, EU-Bürger über 65 Jahre, kinderreiche Familien und Menschen mit einem Behinderungsgrad von 33 % oder mehr gelten andere Tarife.
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Die Capilla Real (de. königliche Kapelle) liegt in der Kathedrale von Granada. Sie wurde auf dem Gelände der ehemaligen Hauptmoschee Granadas errichtet.
Ihrer Aufbau umfasst mehrere Phasen, in denen sich unterschiedliche Stilrichtungen mischen: Gotik, Renaissance und Barock. Sie hat einen rechteckigen Grundriss und vieleckige Chorhaus. Die Hauptkapelle ist etwas höher. Es handelt sich um einen der letzten spitzbogigen Tempel, die in Spanien errichtet wurden.
Sie ist durch eine breite Brüstung und anmutige Fensterfront gekrönt. Die Kapelle hat ein platereskes Portal. Die Seitenkapellen stellen eine großartige Sammlung der Malerei und Bildhauerei Granadas aus. Die Vierung wird durch einem eindrucksvollen goldenen Schmiedeeisern von Bartolomé de Jaén geschlossen.
In der Mitte der Vierung befinden sich die Grabmäler aus Karraramarmor der Katholischen Könige, die von Domenico Fancelli geschaffen wurden, sowie die Grabmäler von Juana die Verrückte und Philipp der Hübsche, Werk von Bartolomé Ordóñez 1520.
Unter den Sarkophagen liegt die Krypte, die Begräbnisstätte von Königen war, bis sie zum Pantheon des Klosters El Escorial gebracht wurden.
Das Portal der Sakristei, die ein kleines Museum von Gegenständen der Katholischen Könige beinhaltet, ist Jacopo Florentino zugeschrieben. Hier kann man, zum Beispiel, die Krone und das Zepter der Königin Isabella, das Schwert des Königs Ferdinand und die Sammlung von flämischen Gemälden, die die Königin der Kapelle widmete, betrachten.
Hervorzuheben ist das hervorragende Altarretabel von Felipe Vigarny, das die Eroberung Granadas darstellt, das großartige Chorgestühl und die platereske Brüstung.

Die Bauarbeiten wurden von Enrique Egas auf dem Muster der gotischen Kathedrale von Toledo angefangen. 1529 wurde der Bau dem Architekten Diego de Siloé übergeben, wer einen neuen Entwurf im Stil der spanischen Renaissance plante, indem er den Längsbau mit dem Zentralbau einband. Das gab ihm die Anerkennung der damaligen Architekten.
Die Kathedrale besteht aus fünf Schiffen, die voneinander durch imposante Pfeiler getrennt sind, und aus einem mit flämischen Bleiglasfenstern versehenen Chorumgang, von Theodor von Holland und Juan Campen. Die eindrucksvolle barocke Fassade, wurde von Alonso Cano 1667 als einen monumentalen Triumphbogen mit Kassetten und drei Gängen zwischen verzierten Pilastern entworfen, was dem Bau intensive Lichtkontraste gibt. Siloé entwarf zwei hohe Türme. Trotzdem wurde nur einen von denen errichtet, der lediglich 57 m statt 81 m hoch war, wie er geplant wurde.
Im Inneren des Tempels ragt die Hauptkapelle, Meisterwerk von Siloé, hervor. Sie hat einem kreisförmigen Grundriss und ist sehr hoch. Die Höhe wird von zwölf korinthischen Säulen gestützt. Hier befinden sich die betenden Statuen der Katholischen Könige, von Pedro Mena und Madrazo. In dem Hauptaltar der Sakristei hängt einem großen Gekreuzigte von Martínez Montañés und in einer Vitrine wird eine kleine Madonna von Alonso Cano aufgehoben. Das ornamentierte Lesepult wurde auch von Alonso Cano geschaffen. Hervorzuheben sind die Kapellen von der Virgen del Pilar, von Nuestra Señora de la Antigua und von der Trinidad.
Neben ihr befindet sich die Kirche des Sagrario, im Stil des Neoklassizismus. Sie besitzt eine hohe Kuppel aus der Renaissance, von Hurtado Izquierdo 1705 – 1759. Im Dommuseum sind Meisterwerke von den Künstlern Bocanegra, Risueño, Sánchez-Cotán, Raxis, Cieza, Pacheco oder von Bildhauern wie Alonso und Pedro de Mena oder Pablo Pacheco zu bewundern.

Das Viertel streckt sich auf dem westlichen Teil des Hügels San Miguel und auf dem südlichen Teil des Hügels San Cristóbal.
Als die Christen Anfang 13. Jh. die Stadt Baeza eroberten, im Norden vom Andalusien, flohen die Einwohner in den Süden und ließen sich in der Umgebung der Granader Festung nieder. Sie nannten dieses neue Viertel al-Bayzinn, «Ort der Leute aus Baeza».
Aber im Laufe der Zeit erhielt auch der Rest des Hügels, ursprünglich die “alte Festung” (ar. “Alcazaba Kalima”) genannt, den Name “Albaicín”. Das Albaicín verfügt über Anziehungskräfte, die es das bezauberste attraktivste Viertel Granadas ausmachen. Auffallend ist die Häusergestaltung, die dem hügeligen Gelände anpassen. Die Straßen sind eng und kurvenreich, mit ansteigenden Wegen, die auf der ursprünglichen mittelalterlichen Stadtgestaltung verweisen. Typisch von diesem Viertel sind die “Cármenes”, die Innengärten der weißen Häuser.
Nicht zu übersehen sind die zwei Aussichtspunkte: der Mirador de San Nicolás, mit wunderschönen Aussichten über die Alhambra, und der Mirador de San Miguel, der eine Panoramaaussicht über den Südteil der Stadt anbietet.

Es handelt sich um ein interaktives Museum, bei dem die Bildungsprogramme und die Ausstellungen eine große Rolle spielen. Es ist ein Museum, in dem Sie “mitmachen” können, Experimente erfahren und eifrig lernen werden.
Es hilft darum, unsere Welt besser kennen zu lernen: Physikalische Phänomene wie das Trägheitsmoment, die Gravitation oder der Archimedisches Prinzip; Spiele mit dem Licht und dem Schall, das Verstehen der Bewegung der Erde, des Treibhauseffekts oder der Bevölkerungsexplosion; Experimente mit der Elektrizität und der Erosion –alle sind für die Beteiligung und das Vergnügen in jedem Alter geeignet.
Der Parque de las Ciencias verfügt über Leiter und wissenschaftliche Animateure, die Ihnen jederzeit helfen werden, um die Experimente zu verstehen, Informationen zu bekommen und jeder Art von Fragen zum Museum zu antworten.
Kurz und klein wird der Besucher sich in diesem Museum mit der Welt der Wissenschaft amüsieren und lernen.

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