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Der Baukomplex der Kathedralen von Salamanca umfasst die Alte Kathedrale und die Neue Kathedrale, die den großen Glockenturm teilen. Die Alte Kathedrale oder Kathedrale de Santa María ist eine der schönsten romanischen Kathedralen. Sie hat einen kreuzförmigen Grundriss mit drei Schiffen, die je mit einer Apsis endet. Als sehenswert gilt die herrliche Kuppel der Vierung, die als Turm des Hahns bekannt ist.
Im Innenraum heben sich zahlreiche spitbogige Arkaden, die die Schiffen voneinander trennen und durch Kreuzgewölbe überdacht sind. Diese Säulenstruktur bietet eine große Anzahl von geschnitzten Kapitellen von mehreren Baumeistern. Das Hauptaltarretabel macht eines der bedeutendsten Gemälden der Stadt aus. Es wurde von Nocolás Florentino 1445 geschaffen und stellt das Leben Christi und der Jungfrau dar. In der Mitte des Retabels hebt die Figur der Jungfrau de la Vega heraus.
Die Kapelle des Heiligen Martin beherbergt gotische Wandmalereien von großer Bedeutung. Auffallend ist der Kreuzgang, mit der Kapellen von Talavera und der Kapelle des Heiligen Bartholomäus, der nach dem Erdbeben von 1755 umgebaut werden musste.
Baujahr: 12. – 13. Jahrhunderte
Verfasser: Anónimo
Stil: Gotik, Romanik
Kategorie: Religiös
Typ: Kathedrale
Adresse und telefon
Öffnungszeiten
Preise
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Der Platz hat die Form eines unregelmäßigen Rechteck, mit vier dreistöckigen Flügeln, je von denen mit einer verschiedenen Länge. In der Mitte des Nordflügels befindet sich das Rathaus, auf dem sich ein kleiner Glockenturm mit drei Glocken und vier allegorischen Statuen der Landwirtschaft, Industrie, Musik und Gedicht erhebt.
Der Platz hat insgesamt 88 Rundbogen, die sich auf dicken Pfeilern stützen und wird von einer breiten Brüstung, die mit Medaillonen verziert ist, gekrönt. Diese Medaillonen beinhalten die Büste namhafter Persönligkeiten der Geschichte Spaniens, wie z. B. Karl I., Cervantes, Alfons XI., Ferdinand VI. oder die Heilige Teresa. Unter den Bogengänge befinden sich Restaurants, Kneippen und Geschäften.

Die der Jungfrau der Asunción (Himmelfahrt) gewidmete Neue Kathedrale hat einen kreuzförmigen Grundriss mit drei Schiffen und Nebenkapellen.
Die Hauptfassade zeigt drei Kielbogen und hat überflüßige Verzierung, die aus Mensch- und Tierfiguren, heraldischen Elementen und pflanzlichen oder geometrischen Ornamenten besteht.
Im Inneren heben die dicken 40 m hohe Pfeiler und die 80 m hohe barocke Kuppel der Vierung heraus, die dem Raum Großartigkeit geben. Das Chor, von Joaquín Churriguera, wird mit überflüßiger Verzierung versehen und zählt zu den bedeutendsten barocken Chöre Spaniens. Die genannte goldene Kapelle wird mit symbolischen Flachreliefen und Kacheln verziert.
Die Hauptkapelle, im Stil des Neoklassizismus, beherbergt eine Urne mit den Überresten des Heiligen Johannes von Sahagún, der Stadtpatron, und des Heiligen Thomas von Villanueva. Die Sakristei stammt aus dem 18. Jahrhundert und hebt Ölbilder von Maella und einen Reliquiar mit zahlreichen Kunstwerken auf.

1218 wurde die Universität Salamancas vom König Alfons IX. von León als Generalschule gegründet. Es handelt sich um ein quadratisches Gebäude, das aus drei aufeinander gestellten Bauelementen besteht. Sie sind durch Friese voneinander getrennt und von einer Brüstung gekrönt. Senkrecht wird die Fassade von fünf Straßen, die durch Pilaster flankiert sind, durchgequert. Einigen Auslegungen nach ist die Fassade eine Allegorie der Laster und Tugende.
An dem ersten Teilbaukörper befindet sich einen Medaillon mit den Katholischen Königen im Flachrelief. Auf einem der vielen Totenkopfen gibt es einen Frosch, der die Sünde verkörpern solle, oder, der Studenten nach, den Erfolg beim Studium.
An dem zweiten Teilbaukörper befindet sich das Wappen Karls I.
An dem dritten Baukörper findet man einen Papst, wahrscheinlich Benedikt XIII. oder Martin V., und die Skulpturen von Venus und Hercules an Medaillonen.
Die Fassade macht den Eindruck, vor einen großen prunkvollen Wandteppich zu sein. Unter den Uhrhebern zählt man Juan de Troyes, den Baumeister Egidio oder Juan de Álava. In der Bibliothek werden mehr als 4000 Inkunabeln aus dem 15. Jahrhundert sowie unzählige Bücher und Manuskripte aufgehoben.
Die Fassade wird von einem schönen eisernen Zaun aus dem 16. Jh. umgeben.

Die Errichtung dieses Bauwerks wurde 1521 auf Befehl des Erzbischofs Fonseca in Angriff genommen. Es wird auch als “Schule der Irländer” bekannt, da hier die Studenten und Seminaristen Spaniens beherbergt wurden. Das Gebäude wurde unter der Leitung von Juan de Álava entworfen, aber nachher errichtete Diego de Siloé das Portal. Die Fassade besitzt sieben Balkone, die von einem Pediment gekrönt sind. An dem Pediment befinden sich zwei Figuren der Heiligen Augustin und Ildefons sowie ein Medaillon von Saint Jakobus an der Schlacht von Clavijo.
Hervorzuheben ist der Hof, zweifellos einer der schönsten Höfe der spanischen Renaissance, und die Kapelle, deren Portal und Baukörper von Alava geschaffen wurden.Die Vierung, der Vierungsturm und der Hauptaltar sind von Rodrigo Gil de Hontañón und das Altarretabel und dessen Malereien und Skulpturen machen ein Kunstwerk von Alonso de Berruguete aus.

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