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Das Gebäude wurde Gaudí von der Gesellschaft “Fernández y Andrés” auf Empfehlung des Grafen Eusebio Güell, mit dem sie dank ihren Textilgeschäften Handelsbeziehungen hatten, im Auftrag gegeben. Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss und neogotischen im mittelalterlichen Mustern inspirierten Entwurf.
Das zackenbogige Eingangstor sticht in der Mitte des Gebäudes hervor und macht den einzigen Punkt aus, auf dem der umgebene Graben gebrochen wird. Über das Tor, das von einem schmiedeeisernen Gitter geschlossen wird, erhebt sich die Statue des heiligen Georg am Kämpfen gegen den Drache.
Die vier Fassaden werden mit Steinblöcken verkleidet und weisen runde Türme an den Ecken auf. Das Obergeschoss wird durch Dachfenster beleuchtet.
Metallpfeiler im Untergeschoss ermöglichen einen breiteren Raum, die neogotischen Fenster versichern eine bessere Beleuchtung und die Pflanzenmotive andeuten den Name der Stadt – es handelt sich um typische Merkmale der Architektur Gaudis.
Das Gebäude wurde dazu genutzt, die Büros und Lagerhalle der Textilgesellschaft im Erdgeschoss zu beherbergen, und verfügte ebenso über Wohnungen in den Obergeschossen.
Heute ist das Haus Botines Sitz der Sparkasse Caja de España.
Das Baudenkmal kann nur von außen besichtigt werden.