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Hier ist die Mittelalteriche Atmosphäre der Stadt noch am besten zu spüren. Beherrscht von der Kathedrale gibt es eine Reihe alter gotischer Villen, unter denen das alte Vikariat und des ziemlich gut erhaltene Haus Balcells bestechen.
Es besteht aus einem großen Innenhof im Zentrum mit harmonisch verlaufenden Bögen und Balken, die zum Teil noch die originale Polychromie bewahren. Rund um den Innenhof verlaufen die Zimmer der Bediensteten, die Bodegas, Ställe, Zisternen und weitere Räume. Eine Treppe in drei Abschnitten bringt uns zur säulengängigen Galerie der Hauptetage mit einem überaus erwähnenswerten Empfangssall.
In der Nähe bzw. Am Ende der Carrer Major bestechen das Haus des Abtes von Poblet, das Alte Rathaus mit einem herrlichen Innenhof und Hauptetage als auch die Volhallen der Calle Mercería aus dem 14. Jahrhundert.
Baujahr: 14. Jahrhundert
Verfasser: Anónimo
Stil: Gotik, Mittelalter
Kategorie: Zivil
Typ: Platz
Adresse
Plà de la Seu, 43003 TarragonaÖffnungszeiten
Freier Zutritt
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Im 1. Jahrhundert wurden zwei lange Aquädukte gebaut, die die Stadt mit Wasser versorgten.
Das erste über 15 km lange Aquädukt schöpfte Wasser aus dem Fluss Francolí Letztgenanntes Aquädukt war eine circa 217 m lange und 26 m hohe Brucke und präsentierte einen eindrucksvollen Verlauf über einem Abgrund.
Seine Baustruktur besteht aus großen Quadersteinen, die ohne Mörtel zusammengesetzt wurden und eine doppelte Arkadenlinie bildeten. Volkstümlich kennt man as als Pont del Diable (Teufelsbrucke) bzw. Ferreres Aquädukt.

Im Jahr 1920 schuf Josep maría Pujol für die Schwestern Bofarull ein Wohnhaus, das an der Ecke der Rambla Nova und der Straße „Carrer Sant Agustí“ lag.
Beide Außenwände wurden mit verschiedenen Ornamenten verschönert, so wie es auch in anderen Gebäuden der Stadt üblich war: Damals wurden für die Häuser zwei Außenfassaden bevorzugt. Wie ein Scharnier und in diesem Fall mit vertikalen feinen Zierbalken, die kreisförmig an den Balkonen, und Erkern angebracht sind, wurden diese dann geschmückt. Blätter und Blumen verteilen sich auf den Eisengeländern und die Fenster werden durch mächtige Zierbalken hervorgehoben.

Das Haus von Doktor Aleu wurde vom Architekten Josep Maria Pujol i de Barberà im Jahr 1927 entworfen.
Obwohl es sich um ein Spätwerk des Modernismus handelt, war es der Wunsch Pujols, dass das Haus diese Tendenz widerspiegelt, die jahrelang die Architektur beenflusst hatte. Das Gebäude besteht aus einem Erdgeschoss und zwei weiteren Stockwerken, die letzte Einheit wurde im Jahr 1988 hinzugefügt.

Im Jahr 1913 baute der Architekt Josep Maria Pujol i de Barberà das Haus auf einen Aussichtspunkt der Stadt mit Blick in die Natur, d.h. mit Sicht aufs Meer. Es erinnert stark an ein Märchenschloss.
Das Haus gehörte der Familie Leandro Ripoll. Alle Familienmitglieder kamen im Sommer zum Urlaub hierher.Das Originalgebäude war noch viel größer als das Derzeitige und bot eine Ästhetik, die man heute auf Grund der Umbauarbeiten 1970 kaum noch erkennen kann.
An den eigentlichen Komplex sind ein Dienstbotenhaus, ein Tennisplatz, Gartenanlagen, Pferdestelle und Platz für die Kutschen angeschlossen...Vom alten Gebäude geht bis heute eine starken plastische Ausdruckkraft aus: Besonders auffallend ist die Typologie der Fenster im ersten Gebäude, umgeben von Zierleisten und vertikalen Balken mit Sgraffitos.
Das gegenüberliegende Gebäude (in Richtung Mauer) verfügt bis heute über einen Blick aufs Meer, außerdem über Originalelemente wie den Erken, eine gewölbte Bekrönung mit Trencadís (eine Art Mosaik aus unregelmäßigen Tonscherben, die durch Mörtel zusammengehalten werden. Sehr typisch für modernistische Architektur) und eine poligonale Kuppel mit elegant abgeschlossenen Mansarden und farbigen Trencadís.