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Der Ursprung dieser Festung geht ins 11. Jh. zurück, trotzdem wurde sie im 16. Jh. erweitert und verschönert. Während der Zeiten der Zurückeroberung war sie eine der mächtigsten Residenzen für die Katholischen Könige – sie war nämlich durch ein dreifaches befestigtes Gelände beschützt, das mit dem Burg Gibralfaro durch einen ummauerten Weg verbunden war.
Der Grundriss ist geometrisch und gleichmäßig. Damals bestand die Festung aus 110 Türmen, Gebäuden, Gärten, Wohnungen und Moscheen. Die Gebäude werden um drei große mit schönen Keramikwasserbecken versehene Höfe angeordnet. Das Gelände verfügt über königliche Häuser, hinter denen sich die Wohnungen der Beamten und Diener befinden.
Am Ende des Viertels erhebt sich der aus dem 14. Jh. stammende quadratische Donjon. In seinem Obergeschoss wurde eine Wohnung mit mehreren Zimmern und Hof erbaut. Dieses Viertel ist eines der wenigen erhaltenen Baudenkmale, die von dem spanischen maurischen Leben aus dem 12. Jh. zeugen. Die zauberhaften Gärten dieses Palastes, häufig Hängegärten, gelten als Anziehungspunkt des Geländes.
Die Katholischen Könige verlassen 1487 die Festung, jedoch wurden die Gebäude zwei Jahrhunderte später noch in der Lage, den König Philipp IV. zu beherbergen.
Die Alcazaba beherbergt das Museum für Archäologie und das Zimmer Cuarto de Granadas, im mittleren Teil des oberen Geländes und ehemalige Wohnung für Könige und Regierenden, beinhaltet das Museum für Keramik.
1. April bis 31. Oktober Dienstag bis Sonntag 9:30 bis 20:00 Uhr.
1. November bis 31. März 8:30 bis 18:00 Uhr.
Geschlossen: Montag, am1. Januar und am 25. Dezember.
Eintrittspreise: Normaler Eintritt: 1,80 €.
Ermäßigter Eintritt: 0,60 € (Besucher über 65 J., Rentner und Studenten mit Ausweis).
Kostenloser Eintritt: Sonntag ab 14:00 Uhr, örtliche Reiseführer und Kinder unter 7 J.