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Unter der Leitung des Meisters Pere de Coma wurde 1203 mit dem Bau der Seu Vella an dem Ort begonnen, wo sich laut den Geschichtsschreibern einst eine maurische Moschee befand.
Die der Santa Maria gewidmete Kirche wurde 1278 für den Gottesdienst geweiht. Die Bauarbeiten wurden niemals unterbrochen und im 14. Jh. war der Kreuzgang beendet.
Ebenfalls im 14. Jh. wurde mit den Bauarbeiten am Glockenturm begonnen, der im Jahre 1431 fertig gestellt wurde.
Das Gebäude weist den Grundriss einer Basilika mit lateinischem Kreuz und drei Schiffen auf.
Im Kircheninneren sind die Bildhauerarbeiten der Schiffe hervorzuheben, an denen die verschiedenen Werkstätten, die im Laufe des 13. Jh. daran arbeiteten, Einflüsse aus der Toskana, Toulouse und der Provence erkennen lassen, sowie die Reste der Wandmalereien, die aus der Gotik stammen.
Die architektonische Anlage betritt man durch die an der Südseite gelegene Fillols-Tor. Die fünf an der Südmauer gelegenen monumentalen Tore sind ein klares Beispiel für die architektonische Bildhauerei der Spätromanik, die als Schule von Lleida bekannt ist.
Die Arbeiten am Westtor oder Aposteltor, über das man von außen den Kreuzgang erreicht, wurden im 14. Jh. begonnen und im 15. Jh. fertig gestellt. Dieses gewaltige gotische Tor überragte einst die Blau-Jungfrau.
Der Glockenturm von Seu Vella besitzt 7 Glocken. Zwei davon sind gotisch und stammen aus dem 15 Jh. Ihre Namen sind Silvestra, die zur Stunde läutet, und Monica, die zur Viertelstunde ertönt. Die anderen fünf sind elektrische Glocken aus der Mitte des 20. Jh. und dienen vor allem zu liturgischen Zwecken. Ihre Namen sind Bárbara, PurÃsima, Crist, Marieta und Meuca.
Bei dem im westlichen Bereich der Kathedrale gelegenen Kreuzgang handelt es sich um einen der eigentümlichsten Klostergänge des Landes. Er weist einen rechteckigen Grundriss auf und seine Schiffe sind in fünf Teile eingeteilt mit Spitzgewölbe und großen eleganten durchbrochenen Fenstern, die von der Südgalerie aus nach außen gehen und dem Besucher einen großartigen Blick auf die Stadt und ihren Grüngürtel bieten.
Mai, Juni, Juli, August und September:
Dienstag bis Samstag: 10.00 – 19.30 Uhr.
Sonntag und feiertag: 10.00 – 15.00 Uhr.
Oktober, November und Dezember:
Dienstag bis Samstag: 10.00 – 17.30 Uhr.
Sonntag bis feiertag: 10.00 – 15.00 Uhr.
Grundtarif: 3 €.
Ermäßigter Eintritt: 2 € (Rentner, Arbeitslose, kinderreiche Familien, Gruppen ab 25 Personen, Studierende sowie Kinder und Jugendliche zwischen 7 bis 21 J. mit Ausweis).
Freier Eintritt: 23. April, 11. und 18. Mai, 11. und 29. September sowie Personen ab 65 J., körperlich oder geistig Behinderte, Mitglieder des ICOM und Schulgruppen. Aufzug (Zugang zur Kathedrale): 0,40 €.