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Der Bau wurde von D. Pedro Enríquez, königlicher Hauptbeamter Andalusiens, und seiner Frau Catalina de Ribera im Auftrag gegeben. Das Haus ist als Muster des andalusischen Palastes betrachten. Bei seiner Architektur vermischen sich Elemente aus dem italienischen Stil der Renaissance mit Elementen des spanischen maurischen Stils. Die Fassade des Gebäudes wird mit einer gotischen Brüstung (Antonio Maria Aprile, Genua) gekrönt. Im Inneren befindet sich der andalusische Hof, dessen Mitte durch einen Brunnen mit plateresker und maurischer Ausschmückung gebildet ist. Über diesen Hof erreicht man die zwei Gärten und einen Pavillon.
Der erste Stock ist durch eine großartige Treppe mit Verzierung aus Sockeln und Kacheln zugänglich, die von einem hölzernen Gewölbe überdacht ist. Im ersten Stock wird eine bedeutende Sammlung von Malereien aus den 16. und 19. Jahrhunderten aufgehoben, unter denen folgenden hervorheben: Im Saal des Turmes, “die Frömmigkeit” von Sebastian del Piombo (1539); in dem Saal gegenüber ein Goya über den Stierkampf; im Speisesaal ein Stillleben von Giusseppe Recco; im Vorzimmer des Archivs ein Gemälde der Magdalena aus dem 16. Jahrhundert und im Archiv drei schöne bedeutende Gemälde von Luca Giordano.
Heutzutage ist der Palast die ständige Residenz der Herzöge von Medinaceli.
Vom 1. März bis 30. September, Montag bis Sonntag von 9:00 bis 19:00 Uhr.
Vom 1. Oktober bis 28. Februar von 9:00 bis 18:00 Uhr.
Normale Tageskarte:
Erdegeschoss: 5 €.
Besichtigung des ganzen Hauses: 8 €.
Kostenloser Eintritt: am Dienstag von 13:00 bis 17:00 Uhr. Nur für EU-Staatsbürger mit Ausweis.