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Die Kathedrale ist das Ergebnis verschiedener Stilrichtungen (XI-XVIII. Jahrhundert). Das einmalige Kirchenschiff ist das gerämugste gotischer Architektur.
Das Arxiu Capitular (Kirchenarchiv) konserviert einen Beatus (X. Jahrhundert), ein mittelalterliches Manuskript mit reichen Illustrationen die einen deutlichen Einfluss der mozarabischen Kunst beweisen und in denen ein Namen gefunden wurde: Ende –eines der wenigen Zeugnisse einer Frau die an der Illustrierung des Manuskripts teilnahm.
Der Tresor de la Catedral (die Schatzkammer der Kathedrale) enthäit eine originalgetreue Nachbildung eines Juwels romanischer Kunst in Katalonien: der Tapis de la Creació (XI.-XII. Jahrhundert).
Baujahr: 11-18. Jahrhunderte
Verfasser: Anónimo
Stil: Barock, Gotik, Romanik
Kategorie: Religiös
Typ: Kathedrale
Adresse und telefon
Öffnungszeiten
Preise
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El Call, das alte Judenviertel, ist ein Labyrinth aus mit Kopfstein gepflasterten Gassen.
Eine Frau, Doucerella, ist die erste Person jüdischer Religion, deren Namen in der Stadt bekannt ist. So steht dies in einem Dokument aus dem Jahre 963. das Museu d’Historia dels Jueus (Museum für judische Geschichte) ist ein Zeugnis über den Stellenwert der jüdischen Gemeinde die diesen Teil Gironas bis zum Jahre 1492 bewohnte.
In der Call befanden sich, unter anderen kollektiven Dienstleistungen die Synagoge, die Bäder und die Metzgerei.

Die Kirche Sant Feliu (XII.-XVII. Jahrhundert) beherbergt die Kapelle des Stadtpatrons Gironas, Sankt Narcis, auch bekannt unter dem Namen Heiliger der Fliegen, da während der Besatzung Gironas im Jahre 1285 durch die französischen Besatzungstruppen, diese Insekten unerklärlicherweise zu Haufen aus dem Schrein des Heiligen herausflogen und somit endlich die Truppen vertrieben.
Auf dem Platz von Sant Feliu steht die Nachbildung der Lleona –Säule (XII. Jahrhundert) –einer Säule mit dem Abbild einer steinermen Löwin- der Ursprung des berühmten Satzes der sich an die Neuankömmlinge richtet „No pot ser veí de Girona qui no faci un petó al cul de la lleona“ („Nur wer den Hintern der Löwin küsst wird In Girona als Einwohner begrüßt“). Ein Kuss, der für die Besucher eine Garantie für ihre Rückkehr darstellt.

Der Sitz des Archäologischen Museums Kataloniens in Girona befindet sich seit 1557 im Kloster Sant Pere de Galligants im historischen Zentrum der Stadt.
Dieses Kloster war eine ehemalige benediktinische Abtei. Ein klares Beispiel für die romanische Sakralarchitektur in Katalonien, dessen Bau Ende des 10. Jahrhunderts begann und im 12. Jahrhundert abgeschlossen wurde. Seine Kirche (heute nicht mehr für den Gottesdienst genutzt und dem Museum gewidmet) weist einen basilikaähnlichen Grundriss mit drei Schiffen auf. Angrenzend befindet sich ein kleiner Kreuzgang, der aufgrund seiner spezifischen historisch-künstlerischen Merkmale zur Gruppe der katalanischen Kreuzgänge gehört. Hervorzuheben ist auch der achteckige Glockenturm und seine romanischen Doppelbogenfenster.
Als Museum beherbergt es archäologische Materialien, die in verschiedenen Ausgrabungen in der Provinz Girona gefunden wurden. Diese datieren von der Vorgeschichte bis ins Mittelalter. Der Besuch beginnt chronologisch mit dem Kreuzgang.
Dieses Gebäude ist zu einem der interessantesten Orte der Stadt geworden, da es in der erfolgreichen HBO-Serie „Game of Thrones“ als Kulisse diente. Konkret ist es im letzten Kapitel der sechsten Staffel zu sehen, als Girona zu „Altsass“ wird. Das gleiche Archäologische Museum Kataloniens diente als Eingang zur Citadel Library, wo Sam zusammen mit Gilly ankommt.
Außerdem war die Galligants-Brücke, die den gleichnamigen Fluss neben dem Museum überquert, Schauplatz einer intensiven Sequenz mit Arya Stark.

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