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Die Bauarbeiten der Kathedrale wurden auf Befahl des Jakobs I. auf den Überresten der Moschee Misleida Ende des 13. Jh. in Angriff genommen.
Sie hat drei Schiffe mit Seitenkapellen und einen achteckigen Glockenturm. Das Portal weist sieben Spitzbogen mit steinernen Hochreliefs der Apostel auf. Das Mittelschiff, in dem sich der Chor befindet, ist doppelt hoch als die zwei Nebenschiffe. Das Chorgestühl ist im Renaissancestil und wird mit eindrucksvollen Figuren von Berastegui versehen. Das Renaissance-Hauptaltarretabel, aus Alabaster, weist die Passion Christi aus – es ist ein Kunstwerk von Damian Forment. Der Kreuzgang ist älter als die Kathedrale und seine Baustruktur weist den reinsten Romanikstil auf.
Einige Beerdigungsinschriften sowie ein shönes Flachrelief der Jungfrau sind erhalten. Der Kapitelsaal wurde in das Diözesanmuseum verwandelt: hier werden Skulpturen aus den 12. und 13. Jh., Wandmalereien, Gemälde aus dem 15. Jh., Ölgemälde von altertümlichen aragonischen Künstlern und das kostbare Silberretabel der Salasjungfrau ausgestellt. Im Archiv werden kostbare Kodizes aufgehoben.
Montag bis Sonntag: 9:00 bis 13:30 Uhr und 16 :00 bis 19:00 Uhr.
Eintritt frei.