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Die Kathedrale wurde auf der ehemaligen Moschee unter Ferdinand III. der Heilige erbaut. Es handelt sich um einen Tempel von anmutigen Ausmäßen und reiner Stileinheit.
Seiner Grundriss ist rechteckig und hat zwei Nebenbauten, der Templo del Sagrario an der Nordfassade und die Sakristei an der Südfassade. Der Innenraum verteilt sich auf drei Schiffe, die voneinander durch kreuzförmige Pfeiler mit Pilaster und korinthische Gebälke getrennt sind. Der Raum wird durch reich verzierte Hängekuppeln, die sich auf Bogen stützen, bedeckt.
Der Inneren ist reich mit bildhauerischer steinerner Verzierung der Bildhauer Pedro Roldán, Julián Roldán und Lucas Gonzalez versehen.
Die Nebenschiffe verfügen über siebzehn Kapellen mit Gemälden und Skulpturen aus den 17. und 18. Jahrhunderten. In der Mitte des Mittelschiffes befindet sich der Chor, mit großartigem Chorhaupt und wunderschönem Chorgestühl, ein Kunstwerk von J. Gallego (18. Jh.). Der Vorchor, vom gleichen Künstler, ist sehr eindrucksvoll und weist ein schönes Gemälde von Salvador Maella, die ”Sagrada Familia” (Heilige Familie). Die Reliquie des Schweißtuchs der Veronika wird in der Hauptkapelle, in einem kostbaren Reliquiar aus massivem Gold und Schmucksteinen aufgehoben.
Die Sakristei liegt zwischen dem nüchternen Kapitelsaal und dem Vorsakristei oder Ankleideraum und wird als ein wahres Kunstwerk Vandelviras betrachtet.
Die Krypte beherbergt das Dommuseum.
Baujahr: 16. – 18. Jahrhunderte
Verfasser: Andrés de Vandelvira
Stil: Renaissance
Kategorie: Religiös
Typ: Kathedrale
Adresse und telefon
Öffnungszeiten
Preise
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Die Burg Santa Catalina befindet sich auf dem Gipfel des gleichnamigen Hügels, westlich von Jaén. Von diesem Ort aus erstrecken sich die mittelalterlichen Mauern, die die Stadt im Norden und Osten umgeben.
Ursprünglich war es eine kalifale Festung, die im 9. Jahrhundert errichtet wurde. Diese Festung wurde nach der christlichen Eroberung durch Ferdinand III. (1246) modifiziert und erweitert.
Das Ergebnis ist die Burg, die bis heute erhalten geblieben ist. Sie ist auch als „Neue Festung“ bekannt. Es handelt sich um eine der drei Verteidigungsanlagen, aus denen die Burg von Jaén besteht: Alte Festung, Neue Festung und Abrehuí. Ihr Name stammt von der gotischen Kapelle im Inneren, die nach der Eroberung gebaut wurde (13. und 14. Jahrhundert), die Kapelle der Heiligen Katharina von Alexandrien.
Auf der Westseite befindet sich der Bergfried, der die alte arabische Festung bereits markierte. Der Zugang erfolgt über den Waffenhof. Der Grundriss ist quadratisch und besteht aus drei Stockwerken und einer Terrasse. Die Gewölbedecken stützen sich auf eine zentrale Säule.
Im Norden der Burg befinden sich drei weitere Türme. Zwei davon sind Vorlagetürme, weiter vorne gelegen als die Mauerlinie, und der dritte befindet sich neben dem Zugangstor. Ein fünfter Turm liegt am östlichsten Ende der befestigten Anlage und hat einen fünfeckigen Grundriss.
Die südliche Umfriedung hat keine Türme. In diesem Bereich gibt es eine Potern oder Hintertür sowie einen Wehrgang mit einer Latrine.
Im Waffenhof befinden sich Überreste mehrerer Bauwerke, wie ein Bastion und zwei Zisternen.
Aufgrund der napoleonischen Invasion im 19. Jahrhundert erfuhr diese Burg mehrere Umbauten, um ihre Verteidigungsstrukturen zu stärken.
Heute beherbergt die Burg Santa Catalina im Inneren das Touristische Interpretationszentrum. Ein Raum, in dem Besucher sowohl die Geschichte der Burg als auch der Stadt Jaén kennenlernen können.
Von diesem Standort aus können beeindruckende Panoramablicke auf Jaén und die umliegende Landschaft genossen werden. Außerdem befindet sich ein aneinandergereihtes nationales Parador-Hotel, das 1965 erbaut wurde. Als Hotelbetrieb zählt dieser Parador laut Benutzer von TripAdvisor zu den zehn besten Burgen Europas zum Übernachten.

Das iberische Oppidum von Puente Tablas liegt 7 km von Jaén entfernt. Es handelt sich um eine befestigte Siedlung aus dem 8. Jahrhundert v. Chr., die eines der repräsentativsten Besucherziele der iberischen Kultur darstellt.
In Puente Tablas kann man deutlich sehen, wie die Iberer im oberen Guadalquivir lebten. Hervorzuheben ist die über 300 Meter lange Befestigungsanlage, die Wohngebäude, die Überreste eines vermuteten Heiligtums und das sogenannte Tor der Sonne. Zudem ist das Besucherzentrum wirklich modern und besticht durch einen sehr aktuellen und qualitativ hochwertigen Besuch.
Die Ausgrabungsstätte ist Teil der Route des Projekts Reise in die Zeit der Iberer, die darauf abzielt, die Überreste der iberischen Kultur in der Provinz Jaén aufzuwerten. Die Verbindung zwischen Puente Tablas und dem Iberischen Museum ist eindeutig, und beide Besuche ergänzen sich.

Der Luftschutzbunker auf dem Plaza de Santiago in Jaén ist eine von vielen Bauten dieser Art, die in dieser Stadt errichtet wurden. Der Unterschied zu den anderen ist, dass er besuchbar ist und sich in einem optimalen Erhaltungszustand befindet.
Er wurde mitten im Spanischen Bürgerkrieg erbaut, um die Bevölkerung vor den aufständischen Bombenangriffen zu schützen, nach dem Bombenangriff von 1937, der einen Großteil der Stadt verwüstete und mehr als 157 Menschenleben forderte.
Insgesamt bot der Bunker Platz für 1.040 Personen. Seine Gänge weisen noch heute verschiedene Spuren dieser harten Zeiten auf: Zeichen, Inschriften von Menschen, die Schutz suchten, oder diverse Warnungen. Heute dient er als Interpretationszentrum des Krieges und insbesondere des Luftangriffs, der einen Wendepunkt in der Stadt darstellte. Ein den Opfern des Konflikts gewidmetes, musealisiertes Raum, das Fotos oder Gedichte von Miguel Hernández vermischt.

Das Museo Íbero de Jaén entstand 2017 nach elf Jahren im Projektstatus. Es ist die Antwort auf die Forderung eines Großteils der Gesellschaft von Jaén und anderer kultureller Institutionen und Vereine nach einem exklusiven Raum für die Iberer. Ein weltweit einzigartiger Raum, der der Verbreitung der Geschichte, Kultur und Identität der Iberer gewidmet ist.
Die Einrichtung soll all jene iberischen Zeugnisse beherbergen, die in der Provinz Jaén gefunden wurden. Ein Gebiet, das gerade dadurch bekannt ist, von diesen antiken Völkern mit ähnlicher Kultur bewohnt gewesen zu sein. Darüber hinaus soll es ein nationales und über die Provinz hinausgehendes Studien- und Referenzzentrum mit Funden aus ganz Andalusien werden.
Heute stammt der Großteil seiner Sammlung aus Fundstätten wie Puente Tablas (Jaén), Cerrillo Blanco (Porcuna), Cástulo (Linares), Torreparedones (Baena) sowie verschiedenen Orten in Almería, Sevilla oder Granada.
Es ist ein repräsentativer Raum des Projekts Reise in die Zeit der Iberer, entwickelt von der Provinzverwaltung von Jaén und anderen Institutionen. Im Wesentlichen ein Plan, der darauf abzielt, iberische Fundstätten der Provinz und verschiedene Referenzräume in Bezug auf diese Kultur aufzuwerten.