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Die ursprüngliche Kirche wurde nach den Bombardierungen von 1808 zerstört. Der Tempel wurde auf der ehemaligen christlichrömischen Nekropolis, die die Überreste der Heiligen Engracia und anderen achtzehn Märtyrer der 3. – 4. Jh. beherbergte, erbaut. Hier wurden zwei frühchristlichen marmornen Sarkophagen aus dem 4. Jh. gefunden, die heute in der Krypte aufgehoben werden.
Das Hieronymitenkloster Santa Engracia wurde von Johannes II. von Aragonien eingeweiht. Das Einzige, was noch von ihm erhalten ist, ist die platereske Fassade. Es handelt sich um eine Retabel-Fassade, die die erhaltene königliche Unterstützung und den Ursprung wiederspiegelt. Die verschwundene Figur der Heiligen Engracia thronte den Eingang an dem Mittelpfeiler. Die Wappen an dem Eingangsbogen sowie die betenden Figuren der Katholischen Könige, Ferdinand und Isabella, spiegeln die königliche Stiftung der Kirche wider.
Die Könige werden von Saint Johannes der Täufer und heiliger Katharina von Alexandrien sowie von dem Begründer des Ordens, Saint Hieronymus und der heiligen Paula begleitet. Alle Figuren flankieren die Jungfrau, die in der Mitte thront.
Die Gruppe wird von dem Kalvarienberg mit dem Glaube und der Hoffnung gekrönt.
Baujahr: 16. Jahrhundert (1512)
Verfasser: Gil Morlanes el Joven
Stil: Renaissance
Kategorie: Religiös
Typ: Kirche
Adresse und telefon
Öffnungszeiten
Preise
Eintritt frei.
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Die Basilica del Pilar ist eine der bedeutendsten Marienkirchen der katholischen Welt und wird als erstrangiges Kunstzentrum betrachtet, das wertvolle Kunstwerke verschiedener Epochen beherbergt.
Hervorzuheben ist die Heilige Kapelle, von Ventura Rodríguez, die die Statue der Jungfrau des Pilar, die Schutzheilige der Hispanität, beinhaltet.

Sie wurde 1564 von Hernando von Aragonien, Bruder von Ferdinand II. von Aragonien der Katholische, eingeweiht. Sie hat einen einschiffigen Grundriss mit der Form eines lateinischen Kreuzes, der sich auf drei Bauabschnitten verteilt. Sie hat eine Art von Vierung, die nachher hinzugefügt wurde, und eine gesamte Länge von 43,6 m.
Die Fassade, im aragonischen Barockstil aus Ende 17. Jh., wurde Gregorio Mesa zugeschrieben. Sie ist aus Gipsarbeiten und weist die Szene der Maria Himmelfahrt auf.
Die Kartause wird mit einem reich verzierten Sterngewölbe bedeckt. An den goldenen hölzernen Schlusssteinen tritt das Wappen des Stifters auf. Das Altarretabel wurde zwischen 1755 - 1765 geschaffen und besteht aus drei Teilen.
Die Kapelle des Agnus Dei liegt hinter dem Presbyterium. Sie wird durch Kreuzgewölbe bedeckt und besitzt allegorische Verzierung, die auf dem Himmelreich und der Eucharistie verweist.
Die Kirche der Kartause wurde 1774 von Goya dekoriert. Dafür schaffte er elf Ölgemälde, von denen wegen des Unabhängigkeitskrieges und der Desamortización – historisches Verfahren in Spanien ab Ende des 18. Jh., während dessen die Eigentum der Kirche öffentlich versteigert wurden – nur sieben erhalten sind.

Das Gebäude wurde mit dem Zwech errichtet, der Stadt einen öffentlichen, nichtchristlichen Ort zu geben, in dem die Kaufleute Handel treiben könnten, anstatt dafür den Dom und andere Kirchen zu nutzen, wie es üblich war.
Es weist eine Mischung von der Gotik und dem Plateresk auf. Der rechteckigen Grundriss der Warenbörse besteht aus drei gleichhohen Schiffen, die voneinander durch ionische Säule getrennt sind. Außen weist das Gebäude eine Renaissancefassade auf.
Im Innenraum wurden noch viele gotische Bauweise benutzt. Seiner Hauptanziehungspunkt ist der Säulenraum mit den Spitztonnen. Der Entwurf, von Gil de Morales, ließ sich von den Warenbörsen von Valencia inspirieren. Das Fries mit gotischen Inschriften ist nicht zu übersehen. Der Raum wird mit Sterngewölben bedeckt.
Die vier dreistöckigen Fassaden verfügen über Tore, Fenster und eine obere Galerie. Die Decken weisen goldene Kassetten auf.
Heutzutage dient das Gebäude als Ausstellungssaal des Stadtrats.

Es handelt sich um den größten Park der Stadt und die größte Grünfläche der Stadt.
Er wurde von Miguel Primo de Rivera 1929 eingeweiht. Trotzdem ist er als Parque Grande (de. großer Park) bekannt.
Den Park betret man über die Avenida de San Sebastián, die mit Brunnen und versailleschen Gärten verziert ist. Dieser Bereich wird reich mit breiten Alleen, beleuchteten Brunnen und schönen Gärten mit Skulpturen versehen.
Hervorzuheben sind die Avenida de San Sebastián, der botanische Garten, das ethnologische Museum und der Rincón de Goya, in dem Werken von dem berühmten Künstler aufgehoben werden.
Ein Ehrenplatz besitzt im Großen Park das Standbild des Königs Alfons I., der Eroberer von Zaragoza im 1118.
Diese Skulptur wurde von José Bueno modelliert und aus Karraramarmor gehauen. Sie ist ungefähr 6,5 m hoch.

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