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Es handelt sich um ein Zisterzienser Nonnenkloster, das nach der Zurückeroberung eingeweiht und im 16. Jh. grundsätzlich umgebaut wurde. Es ist eines der ältesten Klöster der Stadt und stellt ein herrliches Altarretabel von El Greco aus.
Die einschiffige Kirche hat einen Grundriss in der Form eines lateinischen Kreuzes und beherbergt eine Sammlung von Retabeln und Gemälden des oben genannten Künstlers, unter denen sich seine erste Gemälden befinden: die Heilige Faz, der Apostel Johannes und die Auferstehung. Mit diesen Werken erreichte die Technik des Künstlers bei der religiösen Thematik ihre größte Blüte und Pracht.
Am Renaissancechor sind zahlreiche Kunstwerke sowie die schöne Kassettendecke zu bewundern.
Der Künstler El Greco ist in der Kirche begraben.
Baujahr: 16. Jahrhundert (1577-1579)
Verfasser: Nicolás de Vergara, Juan Herrera
Stil: Renaissance
Kategorie: Religiös
Typ: Kloster
Adresse und telefon
Öffnungszeiten
Preise
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Es handelt sich um das Wahrzeichen Toledos. Das Gebäude hat sich parallel zur Stadt entwickelt –seine Ursprung geht auf der römischen Zeit zurück. Das Gebäude liegt strategisch auf einem Hügel und hat im Folge der Zeit unterschiedliche Zwecke gehabt.
Der quadratische Grundriss wird einen quadratischen Hof angeordnet und hat Türme an den Ecken.
Die Fassade besteht aus drei nüchternen Teilbaukörpern, die mit einer Brüstung gekrönt werden. Die verschiedene Rekonstruktionen des Alcazars haben das ursprüngliche Gebäude in der Art geändert, dass je die vier Portale in einer unterschiedlichen Stilrichtung erbaut ist. Ein von denen ist im Stil der Renaissance erbaut, ein weiteres ist plateresk, das Ostportal stammt mit den Verteidigungstürmen und den Zinnen aus dem Mittelalter und das Südportal wird nach dem Entwurf von Juan de Herrera im Churriguera-Stil errichtet.
Der Alcazar war die königliche Residenz Karls V. und 1643 wurde er in staatliches Gefängnis verwandelt. Nachdem Karl III. das Gebäude dem Kardinal Lorenzana widmete.
Wurde es auf Befehl des Kardinals von Ventura Rodríguez umgebaut und seine Zimmer wurden Sitz der religiösen Stiftung Real Casa de la Caridad. Im Innenhof erhebt sich das Abbild Karls von Leoni und sticht die großartige Treppe von Herrera Villalpando hervor.
Heutzutage ist der Alcazar Sitz des Armeemuseums, in dem Waffen unterschiedlicher Arten, Gegenstände und Unterlage verschiedener Epochen, Zinnsoldaten Sammlungen oder das Modell der ehemaligen Architektur des Alcazars, bevor er während des bürgerlichen Kriegs zerstört wurde, ausgestellt sind.

Die Kathedrale wäre im 6. Jahrhundert von Heiligem Eugen, der erste Bischof von Toledo, gegründet. Nach der maurischen Invasion wurde die Kirche in einer Moschee, genannt die Große, verwandelt.
Als Toledo von Alfons VI. erobert wurde, wurde sie zur Kathedrale der Stadt geweiht. Einige Jahre später, genauer im 1227, wurde sie auf Befahl des Heiligen Ferdinands niederrissen und der Bau der aktuellen Kathedrale wurde in Angriff genommen. Sie hat fünf von 88 anmutigen großen Pfeilern gestützte Schiffe und eine Vierung. Das Chorhaus wird von einem doppelten Chorumgang, der die Nebenschiffe abschließt, umgeben.
Die Beleuchtung kommt durch die mehr als 750 künstlerischen Bleiglasfenster aus den 15. und 16. Jahrhunderten, was dem Innenraum schön mit einem zauberhaften Licht macht. Außen verfügt die Basilika über acht Eingänge: fünf monumentale Tore und drei Nebentore.
Das größte Kunstwerk der Kathedrale ist ohne Zweifel das Altarretabel der Hauptkapelle, von Rodrigo Alemán, Vigarni, Egas und Pedro Gumiel. Es besteht aus fünf Teilen, die Szene aus dem Neuen Testament darstellen. Das Retabel ist mit lebensgroßen polychromen Holzskulpturen verziert. Es wurde zwischen 1497 und 1504 auf Befahl des Kardinals Cisneros geschaffen.
Die Kapelle von Santiago, 15. Jh., ist im Flamboyantstil errichtet und beherbergt die Sarkophage des Kronfeldherrn von Kastilien Don Álvaro de Luna und seiner Frau doña Juana de Pimentel.
Der obere Chor besteht aus 72 Stühlen, von Alonso de Berruguete und Felipe Vigarny aus Burgund, 1540. Der oberste Teil wird von den Genealogien Christi den Evangelien nach geprägt und der untere Teil stellt die Personen der Alten und Neuen Testamenten und die Heiligen der Kirche dar.
Der Chorgitter wurde von Domingo de Céspedes geschaffen. Die Vorsakristei ist der Eingang zur Sakristei, ein wahres Museum, in dem eine interessante Malereisammlung aufgehoben wird. Hervorzuheben sind die Gemälde von Giordano, Caxés und Ricci. Am Hauptaltar hängt das Gemälde “Expolio”, von El Greco, unter anderen von Bellini, Bassano oder Goya.
Insbesondere gilt das Zimmer genannte “El Ochavo” als sehenswert. Es handelt sich um einen achteckigen prunkvollen Raum aus Ende des 17. Jh., der Teil des Heiligtums oder «sacrarium» der Kirche ist und eine Sammlung von Kirchenschmuck, wie z. B. das Reliquiar des Heiligen Ludwigs, eine Büste des Heiligen Johannes der Täufer oder das Kreuz des Kardinals Mendoza, besitzt.

Das Gebäude wurde von dem Kardinal Pedro González de Mendoza Anfang 16. Jahrhundert mit dem Ziel begründet, die Waisenkinder zu beherbergen. Das Museum liegt in dem ehemaligen Hospital Santa Cruz, ein Renaissancegebäude, das von seinem plateresken Portal, der Kreuzgang und die höfische Treppe von Covarrubias gekennzeichnet ist. Es besitzt auch schöne Mudejar und Renaissancekassettendecken.
Heutzutage ist das Hospital in einem Museum verwandelt worden und es beherbergt Sammlungen von Bildender Kunst, Archäologie und dekorativer Kunst. Die breiten kreuzförmigen Galerien des Gebäudes stellen mehrere Werke von El Greco aus, wie “Mariä Himmelfahrt”, und wichtige Stücke der westgotischen Kunst, wie Grabmäler, Steintafeln oder Altare.
Außerdem beinhaltet es bedeutende Sonderausstellungen. Dieses Museum wird als eines der besseren Regionalmuseen Spaniens betrachtet.

Das El Greco Haus-Museum wurde auf Befahl des Markgrafen de la Vega Inclán auf den Grundmauern eines ehemaligen Renaissancepalastes im Judenviertel, die Judería, erbaut.
Das Gelände besteht aus zwei Gebäuden: ein Haus mit Hof aus dem 16. Jh. und ein im Anfang 20. Jh. errichteter Anbau, die auch ein Garten bildet.
Dieses Haus-Museum war nicht die echte Wohnung von El Greco, aber es handelt sich um eine detailtreue Reproduktion einer Toledaner Villa des 16. Jahrhunderts –das Haus wird mit damaligen Möbeln und Kunstwerken dekoriert, was neben der Struktur des Gebäudes selbst den Eindruck erweckt, in einer damaligen Villa zu sein. Im Inneren kann man damalige Gegenstände und Schmuck bewundern, wie z. B. zwanzig Gemälde seiner letzten Epoche, die alle dem Zeitraum 1600 – 1614 gehören: «Generallaussicht von Toledo» oder «Apostolat» mit Aufnahme von der Version des Gemäldes «Die Tränen von Saint Petrus», aus dem 16. Jahrhundert. Im Erdgeschoss befindet sich eine Ausstellung von Werken aus dem 17. Jh. anderer zeitgenössischen Künstler von der Schule Toledos, Madrids oder Sevillas.