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Es handelt sich um einen der bedeutendsten Exemplare des Eklektizismus.
An der Fassade hebt einen Portikus mit drei großen Toren heraus, die mit kunstschmiedeeisernen Geländern versehen sind. Sie sind der Zugang zur Empfangshalle.
Der Inneren wird reich mit Marmor, Holz, Stuckarbeiten, Spiegeln, Gipsarbeiten, Vasen, Keramik, Bleiglasfenstern und Gemälden von namhaften Künstlern aus Ende des 19. Jahrhundert verziert. Die große Treppe ist nicht zu übersehen. Die überflüssige Ausschmückung ist dem Bedürfnis, das das damalige Bürgertum fühlte, seine wirtschaftliche Macht zu zeigen, zurückzuführen.
Baujahr: 19. Jahrhundert (1890-1900)
Verfasser: Luis Aladrén
Stil: Eklektizismus
Kategorie: Zivil
Typ: Palast
Adresse und telefon
Öffnungszeiten
Besuch mit Führung für Gruppe (ab 30 Personen). Reservierung (Die Diputación bietet fünf Führungen pro Tag von Montag bis Freitag).
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Das Guggenheim-Museum von Bilbao wurde von dem amerikanischen Architekten Frank O. Gehry entworfen und auf einem 32.500 m2 breiten Gelände erbaut. Das Gebäude befindet sich an der Ria des Flusses Nervión, d. h., 16 m niedriger als die Höhe der Stadt Bilbao. Diese Ria wird von der kolosalen Brücke La Salve überquert, die gleichzeitig eine der wichtigsten Zufahrten der Stadt ist.
Das Gebäude besteht aus vier miteinander verbundenen Flügeln: zwei von denen sind rechtwinklig und werden von Kalkstein überdeckt; die zwei weiteren Flügel sind gebogen und unregelmäßig und werden von einer metalischen Beschichtigung aus Titan überdeckt. Diese Flügel werden durch Glasmauern mit großer Transparez ausgestattet.
Aufgrund seiner matematischen Komplixität wurden die gebogenen Kurven aus Stein, Glas und Titan virtuell entworfen. Die Glasmauern wurden dadurch verarbeitet, dass das Licht die Kunstwerken nicht schädigen könnte. Die den “Schuppen eines Fisches” ähnlichen Metalltafeln, die den größten Teil der Struktur überdecken, sind 0,5 mm dicke Titantafeln, ein Material, das die beste Bewahrung und Schutz versichert.
Das von Gehry entworfene Gebäude stellt eine eigenartige, spektakuläre und unübersehbare Struktur dar, die unvermeidbar sich als Wahrzeichen und Hintergrund der Satd erhebt.

Diese Kirche wird der Jungfrau von Begoña gewidmet. Sie wurde im 16. Jahrhundert auf einer ehemaligen Kapelle erbaut. Die Bauarbeiten fangen 1511 an und dauerten daher ein ganzes Jahrhundert lang. Die dreischiffige Kirche hat keine Vierung und wird mit Kreuzgewölben aus dem 17. Jahrhundert überdacht. Das Renaissance-Portal wird durch einen großen Triumphbogen geprägt und ist mehrmals restauriert worden. Der wichtigste Umbau fand nach den Carlistenkriegen statt, während deren die Fassade und der Turm zerstört wurden.
Die heutige Fassade und der Turm wurden von José María Basterra zwischen 1902 – 1907 erbaut; die Sakristei stammt aus 1900 – 1903. Als sehenswert gilt das neoklassische Altarretabel, an dem sich die Nische der Jungfrau "Amatxo", die in Bilbao sehr verehrt ist, befindet.

Die dem Stadtpatron gewidmete Kathedrale wurde 1379 erbaut und ist daher die älteste Kirche Bilbaos. Sie liegt in der Altstadt und hat einen kreuzförmigen Grundriss mit drei Schiffen, die voneinander durch zylindrische Pfeiler mit Pilastern getrennt sind.
Die Schiffe werden von Kreuzgewölben überdacht.
Das vieleckige Chorhaus wird von dem einschiffigen Chorumgang umgeben. Die Kathedrale besitzt einen schönen gotischen Kreuzgang. Die Kirche verfügt über zwei Portale: das monumentale Renaissance-Portal, das nach dem Brand 1571 hinzugefügt wurde, und die heutige neogotische Fassade aus dem 19. Jahrhundert, die neben dem Turm und dem Hauptaltar von Severiano Achucarro errichtet wurde.
Im Inneren kann man die Skulptur des Christus des Guten Liebes, von Guiot de Beaugrant 1533, die klassische Pietà von Aloitiz aus dem 17. Jh. sowie eine Reihe von steinernen Grabmälern bewundern. Die kostbare Monstranz, ein wahrer Juwelenschatz, wurde von Mariano Garín geschaffen.

Das Rathaus wurde 1892 auf dem ehemaligen Kloster San Agustín erbaut.
Der Inneren wird reich mit Lampen, Gemälden, Glastüren, Möbeln, Skulpturen und Büsten von namhaften Persönlichkeiten Bilbaos verziert. Die Fassade wird von einem Turm mit Uhr gekrönt.
Hervorzuheben ist der maurische Saal (sp. salón árabe), ein herrlicher Raum, in dem die bedeutendsten öffentlichen Veranstaltungen stattfinden. Er wurde von José Soler entworfen, der den Saal mit Marmorplatten, Holz und Elfenbeinarbeiten verzierte.

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