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Das Kloster hat westgotische Herkunft. Es wurde jedoch von den Mauren zerstört und von Saint Dominikus, dessen sterbliche Überreste in einem im Gestein ausgehobenen Grabmal aufgehoben werden, wider aufgebaut. Das Kloster wird von Benediktinermönchen, die einen gregorianischen Gottesdienst halten, geführt.
Der romanische Kreuzgang stammt aus den 11. und 12. Jahrhunderten. Hier heben die schönen Rundbogenarkaden auf gehauen Kapitellen, die sich auf doppelten Säulen stützten, heraus. Zwei Bauphasen sind beim unteren Kreuzgang deutlich zu erkennen: bei der ersten wurden die Nord- und Ostgalerie errichtet und bei der zweiten Phase, ein Jahrhundert nachher, wurden die Süd- und Westgalerie erbaut.
Als empfehlenswertest gilt die Sammlung von 64 Kapitellen des unteren Kreuzgangs und die Reliefe, die die vier Pilaster an den Ecken der Galerie verzieren. Dem ersten Baumeister würden folgende Reliefe zugeschrieben: die Maria Himmelfahrt und das Pfingsten. Das Grab und die Kreuzabnahme. Die Apostel aus Emaús und der ungläubige Thomas. Der zweite Baumeister ist der behauptete Uhrheber der zwei restlichen Reliefe: die Verkündigung und der Baum von Jessé. Die Kapitelle, insbesondere die von dem zweiten Meister, sind als Meisterwerke der Romanik betrachtet und machen den Hauptanziehungspunkt des Kreuzgangs aus.
Im 18. Jahrhundert wurde die romanische Kirche zerstört und von den Architekten Ventura RodrÃguez im Stil des Neoklassizismus wider aufgebaut. Sie verfügt auch über eine ausgezeichnete Bibliothek und eine Apotheke aus dem 18. Jh., die eine Sammlung von Gefäßen aus Talavera und ein pharmazeutisches Labor beherbergt.
Dienstag bis Samstag 10:00 bis 13:00 Uhr und 16:30 bis 18:00 Uhr.
Geschlossen: Montag, am 1. Januar, am 25. Dezember und andere religiöse Feiertage.
Normaler Eintritt: 3 €.
Gruppen: 1,5 €. Sonntag besteht keine Gruppentarif.