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Das Viertel streckt sich auf dem westlichen Teil des Hügels San Miguel und auf dem südlichen Teil des Hügels San Cristóbal.
Als die Christen Anfang 13. Jh. die Stadt Baeza eroberten, im Norden vom Andalusien, flohen die Einwohner in den Süden und ließen sich in der Umgebung der Granader Festung nieder. Sie nannten dieses neue Viertel al-Bayzinn, «Ort der Leute aus Baeza».
Aber im Laufe der Zeit erhielt auch der Rest des Hügels, ursprünglich die “alte Festung” (ar. “Alcazaba Kalima”) genannt, den Name “Albaicín”. Das Albaicín verfügt über Anziehungskräfte, die es das bezauberste attraktivste Viertel Granadas ausmachen. Auffallend ist die Häusergestaltung, die dem hügeligen Gelände anpassen. Die Straßen sind eng und kurvenreich, mit ansteigenden Wegen, die auf der ursprünglichen mittelalterlichen Stadtgestaltung verweisen. Typisch von diesem Viertel sind die “Cármenes”, die Innengärten der weißen Häuser.
Nicht zu übersehen sind die zwei Aussichtspunkte: der Mirador de San Nicolás, mit wunderschönen Aussichten über die Alhambra, und der Mirador de San Miguel, der eine Panoramaaussicht über den Südteil der Stadt anbietet.
Zutritt frei