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Kathedrale von Santiago de Compostela

Geschichtlicher Hintergrund

Die Iberische Halbinsel besaß in der Mittelalter eine komplexe politische und kulturelle Gestaltung (Feudalismus, Herrschaft der Kirche und der religiösen Orden). Im Süden von Spanien befand sich das maurische Reich von al-Andalus, im Norden die kleinen christlischen Reichen, die ab dem Tod Almanzors 1002 von der maurischen Schwächung profitierten und die Reconquista begannen. Trotz des christlichen Vormarsches hat das Zusammenleben zwischen beiden Kulturen eine bedeutende Rolle gespielt und der spanischen Romanik höchst bereichert.

 

Die Begründung der Stadt Santiago de Compostela hängt mit der Entdeckung der Begräbnisstätte des Apostels Jakob d. Ä. zusammen. Unter Alfons II. der Keusche und dem Bischof Theodomir von Iria Flavia wurde die Stadt den dritten Hauptziel der christlichen Pilgerfahrt, neben Rom und Jerusalem. Die ständigen Angriffe der Seite von Almanzor zerstörten die ehemalige Kirche vollständig, die unter Alfons III. der Große errichtet wurde. Almanzor raubte die Glocken der Kirche und brachte sie nach Cordoba mit zahlreichen Gefangenen mit. Die Glocken wurden gegen maurischen Gefangenen getauscht, als Ferdinand III. Cordoba eroberte. 1075 fingen die Bauarbeiten der aktuellen Kathedrale im Stil der Romanik an. 1211 wurde sie vollendet. Unter Alfons V. neben dem cluniazensischen Bischof Diego Gelmírez wurde die Kathedrale zwischen 1122 – 1128 umgebaut.

 

In der Laufe der 11. und 12. Jahrhunderten stellte sich der Jakobsweg als wichtige Pilgerstraße fest, die sich auf das Handel und die Kultur positiv auswirkte. Die christlischen Königen unterstützten die Wallfahrt, indem sie Kirchen, Herbergen oder Brücken einweihten.

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Adresse und telefon

  • Plaza del Obradoiro. 15705 Santiago de Compostela (A Coruña)
  • +34 981 569 327

Öffnungszeiten

  • Montag bis Sonntag von 7:00 bis 20:30 Uhr.
  • Museum
    • April bis Oktober: Von 9:00 bis 20:00 Uhr.
    • November bis März: Von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Preise

Freier Eintritt.

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Wo

Sehenswürdigkeiten in Santiago de Compostela

Das Gebäude wurde mit dem ornamentalen Zweck erbaut, als Abschluss und Verschönerung des schönen Platzes Platerías zu dienen. Es ist mit Platten im galicischen Barockstil versehen. [+]

Das Gebäude wurde mit dem ornamentalen Zweck erbaut, als Abschluss und Verschönerung des schönen Platzes Platerías zu dienen. Es ist mit Platten im galicischen Barockstil versehen.

 

Das vor der Kathedrale gelegene Haus weist eine Barockfassade aus dem 18. Jahrhundert auf. Der Verfasser Valle-Inclán ließ sich von diesem Haus für die Geschichte Mi hermana Antonia (de. Meine Schwester Antonia) inspirieren.

Im 16. Jahrhundert gründeten die Katholischen Könige die Stiftung des königlichen Hospitals. Damit gaben sie den Bau des Gebäudes, das heute das Hostal de los Reyes Católicos beherbergt, im Auftrag. 1954 wurde es in einem Luxushotel verwandelt (Parador... [+]

Im 16. Jahrhundert gründeten die Katholischen Könige die Stiftung des königlichen Hospitals. Damit gaben sie den Bau des Gebäudes, das heute das Hostal de los Reyes Católicos beherbergt, im Auftrag. 1954 wurde es in einem Luxushotel verwandelt (Parador Nacional de Turismo).

 

Das Gebäude ist im platerker Stil ausgestattet und besitzt einen merkwürdigen Grundriss. Auf dem zentralen Bereich liegt die kreuzförmige Kapelle, die von zwei Innenhöfen, die die Zimmer des Hospitals beinhalteten, flankiert ist. Der Innenraum ist auch großartig: er besitzt vier schöne Kreuzgänge, in deren Mitte sich die Kapelle befindet, und prachtvolle Zimmer, Säle und einen luxuriösen Speiseraum.

 

Hervorzuheben sind der plateresker Vierungusturm und das Kreuzgewölbe der Kapelle. Beiden wurden aus Coimbra-Stein erbaut.

Außen hebt die Fassade mit dem charackteristichen Triumphbogen der Renaissancekunst hervor. Er sit mit Figuren verziert, die das Gebäude als Hospital für die körperliche und seelische Heilung darstellen. An der Fassade befinden sich auch die Katholischen Könige als Gründer des Bauwerks.

Es handelt sich um ein Kloster der Benediktiner, das im 10. Jh. mit dem Zweck gegründet wurde, die sterblichen Überreste des Aposteln zu verwahren. Im 11. Jh. wurde es im Barockstil umgebaut. [+]

Es handelt sich um ein Kloster der Benediktiner, das im 10. Jh. mit dem Zweck gegründet wurde, die sterblichen Überreste des Aposteln zu verwahren. Im 11. Jh. wurde es im Barockstil umgebaut.

 

Die Kirche besitzt einen Grundriss in der Form eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen, die von einer Konsole entlang gegangen werden.

 

Die Fassade weist die Struktur eines Retabels auf und wird mit den Figuren der Jungfrau mit dem Kind und mit den Figuren von heiligen benediktiner Äbten versehen. Das Pediment wird von dem Vater Gott gekrönt.

 

Das Tor wird von vier ionischen Säulen flankiert und weist in der Mitte die Figur von Saint Benedikt auf.
Die obere Struktur besteht aus dem Wappen Spaniens und der Reiterbild von Saint Martin von Tours, wer seinen Umhang mit einem Penner, der Christus verkörpert, verteilt. Diese Skulptur wurde von Fernando de Casas im 17. Jahrhundert hinzugefügt. Im Innenraum sticht das barocke Hauptaltarretabel von Casas y Novoa und Romay hervor.

 

Außerdem werden zahlreiche wertvolle Gegenstände, Schmucksammlungen, Gemälde, Sakralkunstwerke, etc. im Kloster aufgehoben. Das Oratorium von Saint Philipp Neri, die Sakristei, die Apotheke, die Reliquienkapelle und der Kreuzgang sind öffentlich zugänglich. Heutzutage dient das Gebäude als Hauptseminar, Studentenwohnheim und Sitz der Universität.

Sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet und befindet sich am Stadtrand, mitten im romanischen Aufschwung, am Fluss Sar. Der Grundriss ist basilikaartig, mit drei Schiffen, die durch mit natürlichen Motiven dekorierte Pfeiler unterteilt sind. [+]

Sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet und befindet sich am Stadtrand, mitten im romanischen Aufschwung, am Fluss Sar. Der Grundriss ist basilikaartig, mit drei Schiffen, die durch mit natürlichen Motiven dekorierte Pfeiler unterteilt sind.

Außen fallen die robusten Strebepfeiler auf, die die nördlichen Mauern schützen.

Die inneren Säulen sind sichtbar geneigt, was ihr einen besonderen Reiz verleiht und eine Erneuerung des Tonnengewölbes im 16. Jahrhundert notwendig machte.

Meister Mateo, der Schöpfer des Pórtico de la Gloria in der Kathedrale von Santiago de Compostela, hat seine Spuren in der Dekoration der Kapitelle des Kreuzgangs hinterlassen.

Im Inneren wird eine interessante Sammlung archäologischer und liturgischer Stücke ausgestellt. Hervorzuheben ist das Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert, rechts von der Haupttür.

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