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Der Palast liegt gegenüber der westlichen Fassade der Kathedrale. Sein Bau wurde auf Befehl des Erzbischofs Raxoi in Angriff genommen. Ursprünglich war er Seminar für Beichtvater und Wohnheim für die Kinder des Chors.
Der Palast besitzt eine anmutige neoklassische Fasade, die auf einem Grantibogengang von vierzehn Rundbogen stützt. In der Mitte der Fassade sticht ein Pediment hervor, das mit einem marmornen Relief von Gambino y Ferreiro über die Schlacht bei Clavijo versehen ist und von dem Reiterstandbild von Saint Jakob gekrönt ist.
Im Inneren hebt die rococo Treppe, die auch von Lemaur entoworfen wurde. Heutzutage beherbergt der Palast den Sitz der Landesregierung Galiziens, la Xunta de Galicia, und ist Rathaus der Stadt Santiago de Compostela.
Baujahr: 18. Jahrhundert (1776)
Verfasser: Carlos Lemaur
Stil: Neoklassizismus
Kategorie: Zivil
Typ: Palast
Adresse und telefon
Öffnungszeiten
Das Baudenkmal kann nur von außen besichtigt werden.
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Das Gebäude wurde mit dem ornamentalen Zweck erbaut, als Abschluss und Verschönerung des schönen Platzes Platerías zu dienen. Es ist mit Platten im galicischen Barockstil versehen.
Das vor der Kathedrale gelegene Haus weist eine Barockfassade aus dem 18. Jahrhundert auf. Der Verfasser Valle-Inclán ließ sich von diesem Haus für die Geschichte Mi hermana Antonia (de. Meine Schwester Antonia) inspirieren.

Im 16. Jahrhundert gründeten die Katholischen Könige die Stiftung des königlichen Hospitals. Damit gaben sie den Bau des Gebäudes, das heute das Hostal de los Reyes Católicos beherbergt, im Auftrag. 1954 wurde es in einem Luxushotel verwandelt (Parador Nacional de Turismo).
Das Gebäude ist im platerker Stil ausgestattet und besitzt einen merkwürdigen Grundriss. Auf dem zentralen Bereich liegt die kreuzförmige Kapelle, die von zwei Innenhöfen, die die Zimmer des Hospitals beinhalteten, flankiert ist. Der Innenraum ist auch großartig: er besitzt vier schöne Kreuzgänge, in deren Mitte sich die Kapelle befindet, und prachtvolle Zimmer, Säle und einen luxuriösen Speiseraum.
Hervorzuheben sind der plateresker Vierungusturm und das Kreuzgewölbe der Kapelle. Beiden wurden aus Coimbra-Stein erbaut.
Außen hebt die Fassade mit dem charackteristichen Triumphbogen der Renaissancekunst hervor. Er sit mit Figuren verziert, die das Gebäude als Hospital für die körperliche und seelische Heilung darstellen. An der Fassade befinden sich auch die Katholischen Könige als Gründer des Bauwerks.

Die imposante Kathedrale von Santiago, Bauwerk vom Baumeister Esteban, liegt auf dem schönen Plaza del Obradoiro. Sie beherbergt die Reliquien des Apostels Jakobus der Älteren und ist Hauptziel der christlichen Pilgerfahrt in Westeuropa. Wegen den zahlreichen hinzugefügten Erweiterungen umfasst die Kathedrale verschiedene Architekturstile, wie plateresker Stil, Neoklassizismus oder Barock. Sie ist die dritte Kirche, die auf der Grabstätte des Apostels errichtet wird.

Es handelt sich um ein Kloster der Benediktiner, das im 10. Jh. mit dem Zweck gegründet wurde, die sterblichen Überreste des Aposteln zu verwahren. Im 11. Jh. wurde es im Barockstil umgebaut.
Die Kirche besitzt einen Grundriss in der Form eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen, die von einer Konsole entlang gegangen werden.
Die Fassade weist die Struktur eines Retabels auf und wird mit den Figuren der Jungfrau mit dem Kind und mit den Figuren von heiligen benediktiner Äbten versehen. Das Pediment wird von dem Vater Gott gekrönt.
Das Tor wird von vier ionischen Säulen flankiert und weist in der Mitte die Figur von Saint Benedikt auf.
Die obere Struktur besteht aus dem Wappen Spaniens und der Reiterbild von Saint Martin von Tours, wer seinen Umhang mit einem Penner, der Christus verkörpert, verteilt. Diese Skulptur wurde von Fernando de Casas im 17. Jahrhundert hinzugefügt. Im Innenraum sticht das barocke Hauptaltarretabel von Casas y Novoa und Romay hervor.
Außerdem werden zahlreiche wertvolle Gegenstände, Schmucksammlungen, Gemälde, Sakralkunstwerke, etc. im Kloster aufgehoben. Das Oratorium von Saint Philipp Neri, die Sakristei, die Apotheke, die Reliquienkapelle und der Kreuzgang sind öffentlich zugänglich. Heutzutage dient das Gebäude als Hauptseminar, Studentenwohnheim und Sitz der Universität.