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Kloster San Esteban

Es wird auch als Kloster der Dominicus bekannt. Die einschiffige Kirche besitzt einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes. Über die Vierung erhebt sich der Vierungsturm. Die Fassade wird durch einen Triumphbogen geprägt und wird überflüssig mit Figuren von Heiligen und Grotesken verziert, was an einem Altarretabel erinnert.

 

Durch das Atrium, an der rechten Seite der Fassade, betret man den Kreuzgang der Katholischen Königen, von Fray Martín de Santiago, in dem die gotische Architektur mit der Benutzung von Renaissancebogen kombiniert wird. Das Kloster beherbergt das großartige überladene Hauptaltarretabel von José Churriguera, das das Martyrium von Saint Stephans, von Claudio Coello, darstellt.

 

Es stammt aus Ende 17. Jahrhundert. Zuletzt ist das Fresko des Chors, von Antonio Palomino 1705, hervorzuheben. Es stellt den Triumph der Kirche dar. Im Tempel sind auch zahlreiche Kapelle vorhanden, die von schmiedeeisernen Gittern geschlossen sind. Die Klausur beherbergt außergewöhnliche Orte wie den Salón de Profundidades, in dem Christoph Kolumbus den Grund seiner Reise erklärte.

Baujahr: 13. Jahrhundert

Verfasser: Fray Juan Álvarez de Toledo, Rodrigo Gil de Hontañón, Fray Martín de Santiago

Stil: Gotik, Renaissance

Kategorie: Religiös

Typ: Kloster

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Adresse und telefon

  • Plaza Concilio de Trento, s/n. 37001 Salamanca
  • +34 923 215 000

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Oktober bis 31. März 9:00 bis 13:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr.
  • Vom 1. April bis 30. September 9:00 bis 13:00 Uhr und 16:00 bis 17:00 Uhr.

Preise

  • Normaler Eintritt: 1,50 €.
  • Ermäßigte Eintritt: 0,75 € (Gruppen ab 20 Personen).
  • Kostenloser Eintritt: Werkmontag 9:00 bis 12:00 Uhr.

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Wo

Sehenswürdigkeiten in Salamanca

Der Platz hat die Form eines unregelmäßigen Rechteck, mit vier dreistöckigen Flügeln, je von denen mit einer verschiedenen Länge. In der Mitte des Nordflügels befindet sich das Rathaus, auf dem sich ein kleiner Glockenturm mit drei Glocken und vier allegorischen... [+]

Der Platz hat die Form eines unregelmäßigen Rechteck, mit vier dreistöckigen Flügeln, je von denen mit einer verschiedenen Länge. In der Mitte des Nordflügels befindet sich das Rathaus, auf dem sich ein kleiner Glockenturm mit drei Glocken und vier allegorischen Statuen der Landwirtschaft, Industrie, Musik und Gedicht erhebt.

 

Der Platz hat insgesamt 88 Rundbogen, die sich auf dicken Pfeilern stützen und wird von einer breiten Brüstung, die mit Medaillonen verziert ist, gekrönt. Diese Medaillonen beinhalten die Büste namhafter Persönligkeiten der Geschichte Spaniens, wie z. B. Karl I., Cervantes, Alfons XI., Ferdinand VI. oder die Heilige Teresa. Unter den Bogengänge befinden sich Restaurants, Kneippen und Geschäften.

Die der Jungfrau der Asunción (Himmelfahrt) gewidmete Neue Kathedrale hat einen kreuzförmigen Grundriss mit drei Schiffen und Nebenkapellen. [+]

Die der Jungfrau der Asunción (Himmelfahrt) gewidmete Neue Kathedrale hat einen kreuzförmigen Grundriss mit drei Schiffen und Nebenkapellen.

 

Die Hauptfassade zeigt drei Kielbogen und hat überflüßige Verzierung, die aus Mensch- und Tierfiguren, heraldischen Elementen und pflanzlichen oder geometrischen Ornamenten besteht.

 

Im Inneren heben die dicken 40 m hohe Pfeiler und die 80 m hohe barocke Kuppel der Vierung heraus, die dem Raum Großartigkeit geben. Das Chor, von Joaquín Churriguera, wird mit überflüßiger Verzierung versehen und zählt zu den bedeutendsten barocken Chöre Spaniens. Die genannte goldene Kapelle wird mit symbolischen Flachreliefen und Kacheln verziert.

 

Die Hauptkapelle, im Stil des Neoklassizismus, beherbergt eine Urne mit den Überresten des Heiligen Johannes von Sahagún, der Stadtpatron, und des Heiligen Thomas von Villanueva. Die Sakristei stammt aus dem 18. Jahrhundert und hebt Ölbilder von Maella und einen Reliquiar mit zahlreichen Kunstwerken auf.

Der Baukomplex der Kathedralen von Salamanca umfasst die Alte Kathedrale und die Neue Kathedrale, die den großen Glockenturm teilen. Die Alte Kathedrale oder Kathedrale de Santa María ist eine der schönsten romanischen Kathedralen. Sie hat einen kreuzförmigen... [+]

Der Baukomplex der Kathedralen von Salamanca umfasst die Alte Kathedrale und die Neue Kathedrale, die den großen Glockenturm teilen. Die Alte Kathedrale oder Kathedrale de Santa María ist eine der schönsten romanischen Kathedralen. Sie hat einen kreuzförmigen Grundriss mit drei Schiffen, die je mit einer Apsis endet. Als sehenswert gilt die herrliche Kuppel der Vierung, die als Turm des Hahns bekannt ist.

 

Im Innenraum heben sich zahlreiche spitbogige Arkaden, die die Schiffen voneinander trennen und durch Kreuzgewölbe überdacht sind. Diese Säulenstruktur bietet eine große Anzahl von geschnitzten Kapitellen von mehreren Baumeistern. Das Hauptaltarretabel macht eines der bedeutendsten Gemälden der Stadt aus. Es wurde von Nocolás Florentino 1445 geschaffen und stellt das Leben Christi und der Jungfrau dar. In der Mitte des Retabels hebt die Figur der Jungfrau de la Vega heraus.

 

Die Kapelle des Heiligen Martin beherbergt gotische Wandmalereien von großer Bedeutung. Auffallend ist der Kreuzgang, mit der Kapellen von Talavera und der Kapelle des Heiligen Bartholomäus, der nach dem Erdbeben von 1755 umgebaut werden musste.

1218 wurde die Universität Salamancas vom König Alfons IX. von León als Generalschule gegründet. Es handelt sich um ein quadratisches Gebäude, das aus drei aufeinander gestellten Bauelementen besteht. Sie sind durch Friese voneinander getrennt und von... [+]

1218 wurde die Universität Salamancas vom König Alfons IX. von León als Generalschule gegründet. Es handelt sich um ein quadratisches Gebäude, das aus drei aufeinander gestellten Bauelementen besteht. Sie sind durch Friese voneinander getrennt und von einer Brüstung gekrönt. Senkrecht wird die Fassade von fünf Straßen, die durch Pilaster flankiert sind, durchgequert. Einigen Auslegungen nach ist die Fassade eine Allegorie der Laster und Tugende.

 

An dem ersten Teilbaukörper befindet sich einen Medaillon mit den Katholischen Königen im Flachrelief. Auf einem der vielen Totenkopfen gibt es einen Frosch, der die Sünde verkörpern solle, oder, der Studenten nach, den Erfolg beim Studium.

 

An dem zweiten Teilbaukörper befindet sich das Wappen Karls I.

 

An dem dritten Baukörper findet man einen Papst, wahrscheinlich Benedikt XIII. oder Martin V., und die Skulpturen von Venus und Hercules an Medaillonen.

 

Die Fassade macht den Eindruck, vor einen großen prunkvollen Wandteppich zu sein. Unter den Uhrhebern zählt man Juan de Troyes, den Baumeister Egidio oder Juan de Álava. In der Bibliothek werden mehr als 4000 Inkunabeln aus dem 15. Jahrhundert sowie unzählige Bücher und Manuskripte aufgehoben.

 

Die Fassade wird von einem schönen eisernen Zaun aus dem 16. Jh. umgeben.

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