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Das Museum des Galicischen Volkes bietet einen umfassenden Einblick in das kulturelle und ethnografische Erbe Galiciens, sowohl durch sein Gebäude, das Kloster Santo Domingo de Bonaval, als auch durch seine Inhalte.
Das Museum des Galicischen Volkes (oder Museo do Pobo Galego) befindet sich außerhalb der historischen Stadt Santiago de Compostela, da das Gebäude, in dem es seit 1976 untergebracht ist, das ehemalige Kloster Santo Domingo de Bonaval ist. Dieses Kloster liegt am Weg, den die Pilger nach Santiago nahmen.
Es handelt sich um ein Museum, das der Bewahrung und Verbreitung der galicischen Traditionen und Bräuche gewidmet ist, die das Wesen und die Identität dieser Region ausmachen.
Seine Dauerausstellung ist in neun Säle unterteilt:
Darüber hinaus beherbergt das Museum des Galicischen Volkes temporäre Ausstellungen, verfügt über ein Auditorium, museologische Dienstleistungen wie Bibliothek, grafisches und akustisches Archiv, und Mediathek.
Es gibt auch eine Abteilung für Bildung und kulturelle Aktionen, die sich darum kümmert, Aktivitäten zu planen und Lehrmaterial für Schulgruppen zu erstellen.
Im Mai 2005 wurde eine weitere Abteilung eröffnet, die dem Institut für Identitätsstudien gewidmet ist. Diese Abteilung arbeitet an der sozio-kulturellen Funktion des Museums, forscht und untersucht aus interdisziplinärer Sicht die galicische Identität im Vergleich zu anderen Identitäten. Außerdem fördert diese Abteilung Schulungen im Bereich Kulturmanagement.
Wie bereits erwähnt, befindet sich das Museum in dem Kloster von Bonaval, das im 13. Jahrhundert von Santo Domingo de Guzmán gegründet und in der Barockzeit (17. und 18. Jahrhundert) wiederaufgebaut wurde. Die bemerkenswerteste Renovierung stammt vom Architekten Domingo de Andrade, der im Inneren eine spektakuläre dreifache Wendeltreppe schuf.
Die Kirche dieses Klosters stammt aus der Gründungszeit und ist gotischen Stils, hatte aber bis zum 16. Jahrhundert Anbauten und Renovierungen. Im Inneren befindet sich das Pantheon von Galicien, wo berühmte Galicier wie die Dichterin Rosalía de Castro, der Bildhauer Francisco Asorey, der Dichter Ramón Cabanillas oder der regionalistische Politiker Alfredo Brañas in Frieden ruhen.
Baujahr: 1976
Kategorie: Museum
Typ: Ethnographisches Museum
Adresse und telefon
Öffnungszeiten
Preise
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Das Gebäude wurde mit dem ornamentalen Zweck erbaut, als Abschluss und Verschönerung des schönen Platzes Platerías zu dienen. Es ist mit Platten im galicischen Barockstil versehen.
Das vor der Kathedrale gelegene Haus weist eine Barockfassade aus dem 18. Jahrhundert auf. Der Verfasser Valle-Inclán ließ sich von diesem Haus für die Geschichte Mi hermana Antonia (de. Meine Schwester Antonia) inspirieren.

Im 16. Jahrhundert gründeten die Katholischen Könige die Stiftung des königlichen Hospitals. Damit gaben sie den Bau des Gebäudes, das heute das Hostal de los Reyes Católicos beherbergt, im Auftrag. 1954 wurde es in einem Luxushotel verwandelt (Parador Nacional de Turismo).
Das Gebäude ist im platerker Stil ausgestattet und besitzt einen merkwürdigen Grundriss. Auf dem zentralen Bereich liegt die kreuzförmige Kapelle, die von zwei Innenhöfen, die die Zimmer des Hospitals beinhalteten, flankiert ist. Der Innenraum ist auch großartig: er besitzt vier schöne Kreuzgänge, in deren Mitte sich die Kapelle befindet, und prachtvolle Zimmer, Säle und einen luxuriösen Speiseraum.
Hervorzuheben sind der plateresker Vierungusturm und das Kreuzgewölbe der Kapelle. Beiden wurden aus Coimbra-Stein erbaut.
Außen hebt die Fassade mit dem charackteristichen Triumphbogen der Renaissancekunst hervor. Er sit mit Figuren verziert, die das Gebäude als Hospital für die körperliche und seelische Heilung darstellen. An der Fassade befinden sich auch die Katholischen Könige als Gründer des Bauwerks.

Die imposante Kathedrale von Santiago, Bauwerk vom Baumeister Esteban, liegt auf dem schönen Plaza del Obradoiro. Sie beherbergt die Reliquien des Apostels Jakobus der Älteren und ist Hauptziel der christlichen Pilgerfahrt in Westeuropa. Wegen den zahlreichen hinzugefügten Erweiterungen umfasst die Kathedrale verschiedene Architekturstile, wie plateresker Stil, Neoklassizismus oder Barock. Sie ist die dritte Kirche, die auf der Grabstätte des Apostels errichtet wird.

Es handelt sich um ein Kloster der Benediktiner, das im 10. Jh. mit dem Zweck gegründet wurde, die sterblichen Überreste des Aposteln zu verwahren. Im 11. Jh. wurde es im Barockstil umgebaut.
Die Kirche besitzt einen Grundriss in der Form eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen, die von einer Konsole entlang gegangen werden.
Die Fassade weist die Struktur eines Retabels auf und wird mit den Figuren der Jungfrau mit dem Kind und mit den Figuren von heiligen benediktiner Äbten versehen. Das Pediment wird von dem Vater Gott gekrönt.
Das Tor wird von vier ionischen Säulen flankiert und weist in der Mitte die Figur von Saint Benedikt auf.
Die obere Struktur besteht aus dem Wappen Spaniens und der Reiterbild von Saint Martin von Tours, wer seinen Umhang mit einem Penner, der Christus verkörpert, verteilt. Diese Skulptur wurde von Fernando de Casas im 17. Jahrhundert hinzugefügt. Im Innenraum sticht das barocke Hauptaltarretabel von Casas y Novoa und Romay hervor.
Außerdem werden zahlreiche wertvolle Gegenstände, Schmucksammlungen, Gemälde, Sakralkunstwerke, etc. im Kloster aufgehoben. Das Oratorium von Saint Philipp Neri, die Sakristei, die Apotheke, die Reliquienkapelle und der Kreuzgang sind öffentlich zugänglich. Heutzutage dient das Gebäude als Hauptseminar, Studentenwohnheim und Sitz der Universität.

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