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Laut den dokumentierten Beiträgen der Fundación Arquitectura COAM wird das Design des Klosters mit Fray Alberto de la Madre de Dios (einem Schüler von Francisco de Mora) in Verbindung gebracht. Es ist jedoch möglich, dass der Konvent unter der Leitung von Juan Gómez de Mora (Neffe von Francisco de Mora) erbaut wurde, der möglicherweise an der materiellen Ausführung des Gebäudes beteiligt war und einige seiner Elemente entworfen hätte.
Besonders auffallend ist die Kirche mit einem Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes, einem Schiff und einer Kuppel über dem Querschiff. Sie wird von einem Hof oder Außenhof eingeleitet. Ihre Fassade entspricht dem von Francisco de Mora weit verbreiteten Herrerianischen Stil mit einem dreifachen Bogen als Zugang. Im oberen Bereich wechseln sich Fenster und Wappen ab und sie enden mit einem dreieckigen Giebel mit einem Okulus. Dieses Portalmodell wurde im 17. Jahrhundert ständig in der kirchlichen Baukunst wiederholt und war eines der einflussreichsten in der spanischen Architektur. An dieser Fassade befinden sich die Wappen der Königin Margarita und ein Relief der Verkündigung in Marmor, das dem Bildhauer Antonio de Riera zugeschrieben wird.
Das Innere der Kirche wurde zwischen 1755 und 1775 von Ventura Rodríguez renoviert. Dazu arbeitete er mit den besten Malern und Bildhauern der Zeit zusammen. Es gelang ihm, ein herrliches und monumentales Konventensemble zu schaffen. Sie wurde in einem exquisiten, neoklassizistischen Stil und mit römischer Inspiration neu dekoriert. Neue bemerkenswerte Altäre und Leinwände wurden hinzugefügt. Die architektonische Dekoration ihres Inneren wurde in Marmor, Jaspis und vergoldeten Bronzen ausgearbeitet. Entlang ihres Schiffs sind Leinwände mit dem Thema des Lebens des heiligen Augustinus zu sehen, die die Fresken des Gewölbes der Hauptkapelle von Francisco Bayeu ergänzen.
Auch die großen Gemälde von Vicente Carducho wurden in den drei Altären verwendet. Im Zentrum des Hauptaltars befindet sich ein Gemälde der Verkündigung, eingerahmt von Paaren korinthischer Säulen. Auf beiden Seiten stehen die Bilder von San Agustín und seiner Mutter Santa Mónica, die dem Stil von Gregorio Fernández entsprechen.
Das Tabernakel ist ein Meisterwerk von Ventura Rodríguez. Die kleinen Skulpturen, die es schmücken und die Heiligen Doktoren darstellen, wurden von Isidro Carnicero geschaffen, der auch für das Relief von Der Erlöser auf der Tür des Tabernakels verantwortlich war.
Mit der Konfiszierung im Jahr 1836 wurde das Kloster erheblich beeinträchtigt. Die Nonnen wurden 1842 vertrieben und allmählich abgerissen. Es wurde jedoch zwei Jahre später unter der Leitung des Architekten Narciso Pascual y Colomer, der zu dieser Zeit am endgültigen Entwurf der Plaza de Oriente arbeitete, wieder aufgebaut. Dieser Wiederaufbau ist vor allem im Flügel der Straße von San Quintín sichtbar. Dieser begann 1847, im selben Jahr, in dem die Nonnen zu ihrer Klausur zurückkehrten.
Was die große Sammlung von Skulpturen und Gemälden des Klosters betrifft, sind die Werke von Pedro de Mena, Juan Van der Hamen, Lucas Jordán, José de Mora (Schmerzhafte Mutter Gottes) und Gregorio Fernández (Ruhe Christus und Christus an der Säule gefesselt) hervorzuheben.
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Das Museo del Prado ist eine der bedeutendsten Pinakotheken der Welt. Es besitzt die vollständigsten Sammlung der spanischen Malerei zwischen den 11. und 12. Jh. und viele von den Meisterwerken größer Mäler wie Velazquez, Goya, El Greco, Tizian, Hyeronimus Bosch oder Rubens.
Mehr als 9.000 Werke, die meisten von denen Malereien, gehören seinen Beständen, aber nur 1.500 sind öffentlich ausgestellt.

Spanisches Kunstmuseum des 20. Jahrhunderts. Es befindet sich im alten Hospital San Carlos, das von Francisco Sabatini erbaut und kürzlich vom Architekten Jean Nouvel erweitert wurde. Es wurde am 10. September 1992 von ihren Majestäten König Juan Carlos und Königin Sofia eingeweiht.
Die in ihm ausgestellten Kunstsammlungen wurden ständig bereichert. Seine Sammlung moderner Kunst gehört zu den am höchsten geschätzten und bewerteten.

Das ins Zentrum von Madrid gelegene Gebäude ist ein imposanter, strenger Palast, dessen Schönheit von den umgebenden Gärten betont wird.
Er wurde unter Philipp V. auf den Überresten des niedergebrannten Alcazars Madrids und eines maurischen Schlosses aufgebaut. Heutzutage ist der Schloss die ofizielle Residenz der Königen Spaniens und dient zu verschiedenen staatlichen Zeremonien.

Die Kathedrale Santa María de la Almudena liegt im Stadtzentrum, gegenüber den Palacio Real. Der Tempel umfasst verschiedene Kunstrichtungen: Neoklassizismus im Äußeren, Neugotik in Inneren und Neuromanik. Sie wurde am 15. Juni 1993 vom Papst Johannes Paul II. während seiner vierten Reise nach Spanien geweiht.
Es handelt sich um eine kreuzförmige Kirche (102 Meter lang und 73 Meter hoch). Ihre Vierung beträgt 66 Meter lang und verfügt über 13 Kapellen, 3 Altare und eine Kuppel aus Stein und Granit, deren Durchmesser 20 Meter beträgt. Die Kuppel wurde im zwei verschiedenen Kunstrichtungen erbaut. Ihrer Äußeren ist Barock und ihrer Inneren gotisch. Im Äußeren laufen rund um die Kuppel die Statuen der zwölf Apostel.
Die Hauptfassade wird von vier Statuen der spanischen Heiligen San Isidro, Santa María de la Cabeza, Santa Teresa de Jesús und San Ferdinand, geschaffen von Ramón Chaparro, gekrönt. Sie sind aus weißem Stein aus Colmenar.
Der Altar der Jungfrau Almudena, die Schutzheilige der Stadt, liegt in der Vierung des rechten Schiffes. Die Jungfrau befindet sich in der zentralen Nische eines eindrucksvollen Altarretabels von achtzehn Tafeln, die mit Szenen aus dem Leben Christi von Juan de Borgoña (Ende 15.- Anfang 16. Jahrhundert) gemalt wurde. Die letzten Beiträge zur Kathedrale waren die neu byzantinischen Wandmalereien an der Apsis von Kiko Argüello. Sie stellen Szene aus dem Leben Christi dar.
1944 wurde ein nationales Wettbewerb von Architektur ausgeschrieben, um das Problem mit dem Abschluss der Kathedrale zu lösen. Die Architekten Fernando Chueca und Carlos Sidro waren die Gewinner. Sie verzichteten auf die Neugotik und fügten Bogengänge, Portiken, Kapellen und Zimmer hinzu. Auf diese Weise passte die Kathedrale stilistisch zum angrenzenden Königspalast, auch im Stil des Neoklassizismus.

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