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Festung von Pamplona

Es handelt sich um das beste Exemplar der Militärarchitektur der spanischen Renaissance. Die Festung wurde unter Philipp II. mit dem Zweck erbaut, die französische Armee zu bekämpfen, und ersetzte die ehemalige Burg von Ferdinand der Katholische. Das Gelände beträgt 280 000 m2. Sie hat einen fünfeckigen Grundriss mit fünf Schutzwällen an den Angeln, von denen jedoch nur drei erhalten sind. Die fehlenden Wälle wurden nach der ersten Neubauzeit Pamplonas niederrissen.

 

Die steinerne Ummauer ist erhalten geblieben und das Gelände wird von einer Böschung umgeben. Sie verfügt über zwei Durchgänge: das Haupttor, das zur Altstadt neigt, und das Tor Socorro. Im Inneren befinden sich andere befestigte Bauwerke und Gebäude, die heute als öffentlichen Freizeits- und Kulturzentren benutzt werden. Im 18. Jahrhundert diente die Festung als Gefängnis für namhaften Gefangenen, wie der Graf Floridablanca.

Baujahr: 16. Jahrhundert

Verfasser: Giacomo Palearo (el Fratín)

Stil: Renaissance

Kategorie: Zivil

Typ: Palast

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Adresse und telefon

  • Avenida del Ejército, s/n 31002 Pamplona (Navarra)
  • +34 948 228 237

Öffnungszeiten

  • Montag bis Samstag 7:30 bis 21:30 Uhr.
  • Sonntag und Feiertag 9:00 bis 21:30 Uhr.
  • Ausstellungen
    • Montag bis Samstag 18:30 bis 21:00 Uhr.
    • Sonntag und Feiertag 12:00 bis 14:00 Uhr.
  • Geschlossen: am 1. und 6. Januar und am 25. Dezember.

Preise

 Eintritt frei.

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Wo

Sehenswürdigkeiten in Pamplona

Die Kathedrale Santa María de la Asunción gilt als das vollständigste erhaltene Kathedralenensemble in Spanien. [+]

Die Kathedrale Santa María de la Asunción gilt als das vollständigste erhaltene Kathedralenensemble in Spanien.

 

Im Herzen der Altstadt von Pamplona befindet sich die Kathedrale von Pamplona, konkret in der Hauptzone des ehemaligen römischen Kerns. Die heutige Konstruktion entstand vermutlich als Kirche um das 6. Jahrhundert. Dennoch sind die ältesten bekannten Überreste auf das 9. oder 10. Jahrhundert datiert. Nach der Vertreibung der Andalusier wurde ein romanisches Bauwerk errichtet, das offenbar in den Dimensionen mit der Kathedrale von Santiago de Compostela konkurrierte. Diese Struktur stürzte um 1390 teilweise ein. Der Bau wurde auf Befehl von Karl III. von Navarra wieder aufgebaut und umgestaltet. Alles unter den reinsten gotischen Parametern, inspiriert von anderen europäischen Kathedralen wie der von Bayona.

 

Die Hauptfassade stammt aus dem 18. Jahrhundert, als die ursprüngliche romanische durch eine neoklassizistische ersetzt wurde. Diese Transformation war das Werk des Madrider Architekten Ventura Rodríguez. Dies löste eine große Kontroverse aus, da man meinte und meint, dass ein einzigartiges Erbe des 10. Jahrhunderts verloren ging. Glücklicherweise sind Kapitelle und andere Elemente davon im Museum von Navarra erhalten.

 

Zusammengefasst finden wir eine Reihe von Räumen und Elementen, die aus einer Kombination von Stilen verschiedener Epochen resultieren. Besonders hervorzuheben sind die Königskrypta, die Barbazana-Kapelle oder der gotische Kreuzgang. Von ihrem Ursprung bis heute ist sie ein Rastpunkt für alle, die nach Santiago de Compostela pilgern.

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