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An der Mündung der Flüsse Eresma und Clamores, am Fuße der Sierra de Guadarrama gelegen, ist Segovia eine der bedeutendsten Städte Kastiliens und Leóns.
Die Geschichte Segovias reicht rund 60.000 Jahre zurück. Dies ist dank der neandertaler Funde in der Fundstätte Abrigo del Molino im Eresma-Tal bekannt. Diese Besiedlung dauerte die gesamte Vorgeschichte über an. Die Keltiberer besetzten später das Gebiet des heutigen Alcázar bis zur Ankunft der Römer. Aus der römischen Besatzungszeit ragen mehrere wertvolle Erbelemente heraus. Das wichtigste wäre das Aquädukt, das am besten erhaltene römische Ingenieursbauwerk auf der Halbinsel.
Nach der römischen und westgotischen Periode wurde die Umgebung Segovias verlassen. Ab dem 11. Jahrhundert begann Graf Raimund von Burgund, Schwiegersohn von Alfons VI. von León, einen Wiederbesiedlungsprozess. In dieser Zeit war die romanische Kunst in der ganzen Stadt vorherrschend, ein Beispiel dafür war die heutzutage nicht mehr existierende Kirche San Miguel. Damals wurde Segovia zu einem wichtigen Punkt für die Transhumanz und Schafhaltung. Eine bedeutende Tuchindustrie entstand, die bis heute bekannt ist. In den letzten Jahren des Mittelalters erlebte die Stadt eine Blütezeit. Im 13. Jahrhundert wurde der Alcázar gebaut, der die königliche Residenz von Alfons X. war.
Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Kathedrale von Segovia erbaut, ein gotisches Juwel, das den wirtschaftlichen Glanz der Stadt bis zu diesem Zeitpunkt repräsentiert. Ab dem 17. Jahrhundert begann ein Niedergangszeitraum, der bis zur Thronbesteigung der Bourbonen im 18. Jahrhundert anhielt, als versucht wurde, die Tuchindustrie wiederzubeleben. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt durch französische Truppen geplündert und erlitt verschiedene Schäden.
Der besondere historische Werdegang Segovias führte dazu, dass die Altstadt und das Aquädukt 1985 von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt wurden. Eine verdiente Anerkennung für eine Stadt, die Erbe und Naturräume wie die Gärten des Alcázar oder die verschiedenen Parks und Gärten vereint. Auch besitzt Segovia eine Reihe relevanter Museen. Zum Beispiel sind das Gastronomische Museum, das Museum für zeitgenössische Kunst Esteban Vicente, das Museum von Segovia oder das Machado-Hausmuseum hervorzuheben.




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