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Sepúlveda ist eine kleine kastilisch-leonesische Gemeinde in der Provinz Segovia. Ein Ort, der seit 1951 als historisch-künstlerisches Ensemble gilt und Teil des Netzes der schönsten Dörfer Spaniens ist. Als ob das nicht genug wäre, liegt im Gemeindegebiet der Naturpark Hoces del Río Duratón.
Die Geschichte von Sepúlveda war stets mit ihrer geografischen Lage verbunden. Wir sprechen vom Duratón-Tal, einer einzigartigen Landschaft auf der iberischen Halbinsel. Die Besiedlung der Gegend von Sepúlveda reicht bis in die Eisenzeit (um das 5. Jahrhundert v.Chr.) zurück, als dort eine Arevakische Siedlung dokumentiert wurde. Später besuchten Römer, Westgoten und Araber die Region. Aus diesen Jahrhunderten stammen Überreste wie die Funde auf dem Gelände Los Mercados oder die Höhle der sieben Altäre.
Erst im 11. Jahrhundert entwickelte sich Sepúlveda zu einer politisch bedeutenden Einheit. Dies verdankte sie König Alfons VI., der die zuvor erteilten Freiheitsrechte bestätigte. Ab diesem Moment wuchs die Bevölkerung erheblich und erlebte eine Blütezeit, die sie zu einem der bedeutendsten Orte auf der Halbinsel machte. Aus diesen Zeiten sind insgesamt 7 romanische Kirchen erhalten geblieben. Beispiele hierfür sind die Kirche der Jungfrau de la Peña, die San Salvador-Kirche, die San Justo-Kirche oder die San Bartolomé-Kirche. Aus dieser Zeit sticht auch das Schloss von Fernán González hervor. Später (im 16. Jahrhundert) wurde das Gebäude errichtet, das als das Alte Gefängnis von Sepúlveda bekannt ist. Aufgrund seiner Geschichte ist Sepúlveda heute einer der Orte auf der Halbinsel, wo man die klassische romanische Kunst in ihrem vollen Glanz bestaunen kann.
Neben seinem unglaublichen historisch-künstlerischen Erbe liegt Sepúlveda im Naturpark Hoces del Río Duratón. Ein geschützter Standort, geprägt durch die Schluchten des Flusses Duratón (ein Nebenfluss des Ebro) in seinem mittleren Abschnitt. Darin befindet sich die größte Kolonie von Gänsegeiern Europas. Deshalb trägt der Park die Klassifikation als besonderes Schutzgebiet für Vögel (ZEPA), um diese Arten zu schützen und ihre Erhaltung zu erleichtern. Das Beobachten dieser und anderer Arten, die von anderen Greifvögeln bis hin zu Füchsen oder verschiedenen Säugetieren reichen, ist eine der größten touristischen Attraktionen in der Region. Es werden auch verschiedene Aktivitäten im Flussumfeld, wie Kanufahren, angeboten.
Im Wesentlichen ist Sepúlveda, wie wir sehen können, eine beeindruckende Kombination aus Naturgebieten, Geschichte und Kulturerbe. Dies wird ergänzt durch einzigartige Gastronomie und Veranstaltungen wie das Foro-Fest. All dies vereint sich, um eine der interessantesten Gemeinden Spaniens zu schaffen, die sowohl nationales als auch internationales touristisches Interesse geweckt hat.