We use our own and third-party cookies in order to offer our services, display videos, obtain statistics and offer personalized advertising. You can accept all cookies by clicking "Accept". If you want to refuse all or some of them, click "Cookie settings". For more information, please read our cookies policy.

Cookie settings
×

Cookie settings

We use our own and third-party cookies in order to offer our services, display videos, obtain statistics and offer personalized advertising.

Technical Cookies
These cookies allow the user to navigate the website and use the different options and services offered. InSpain.org uses its own and third-party technical cookies. Our website needs some technical cookies to work properly. These cookies cannot be disabled.
Analytical cookies
These cookies allow the tracking and the analysis of the visitors’ behaviors from the web site. The gathered information is used for measuring the website activity and to develop statistics to further improve the website. InSpain.org uses third-party analytical cookies.
Behavioural advertising cookies
These cookies collect information about your browsing habits in order to make advertising relevant to you and your interests. InSpain.org uses its own and third-party behavioural advertising cookies.

For more information, please read our cookies policy.

Startseite / Provinzen Spaniens / Almería / Almería / Sehenswürdigkeiten in Almería /

Kathedrale von Almería (Catedral de la Encarnación)

Die Kathedrale Unserer Lieben Frau von der Menschwerdung in Almería ist ein einzigartiges Beispiel für eine Kathedrale-Festung aus dem 16. Jahrhundert.

 

Die Kathedrale Unserer Lieben Frau von der Menschwerdung ist der Bischofssitz der Diözese Almería. Sie ist eine der herausragendsten künstlerischen und kulturellen Manifestationen Andalusiens und Spaniens, da sie die einzige Kathedrale-Festung aus dem 16. Jahrhundert ist. Sie ist als Kulturgut und historisch-künstlerisches Denkmal Teil des Nationalen Kunstschatzes (veröffentlicht in der Gaceta de Madrid am 4. Juni 1931) erklärt.
 
Sie wurde sowohl für den Kult als auch zur Verteidigung gegen Angriffe berberischer Piraten in der Stadt erbaut. Nach einem ersten Bau über der alten Großen Moschee begann man 1524 nach dem Erdbeben, das zwei Jahre zuvor stattgefunden hatte. Der erste Entwurf wurde von Diego de Siloé entworfen und von Juan de Orea fortgeführt.

 

Ihren Festungscharakter sieht man an ihrer Hauptfassade: große Strebepfeiler und Türme an den Ecken. Ihre Portale sind im Renaissance-Stil. Ihre Mauern sind massiv und die Dekoration konzentriert sich auf das Hauptportal, wo das Wappen von Karl V. und das von Fray Diego Fernández Villalán - dem Gründerbischof der Kathedrale - dargestellt sind. 

 

Das Seitenportal wird „Los Perdones“ genannt und befindet sich in der Straße Velázquez. Es wiederholt den Renaissance-Stil des Hauptportals, aber die Dekoration ist einfacher.

 

Ihr Inneres ist als dreischiffige Hallenkirche mit vier Jochen gestaltet. Ihre Struktur ist im spätgotischen Stil gehalten, ebenso wie ihre sterngewölbten Decken. Sie hat zwei Flügel auf ihrer Südseite. In einem ist die Sakristei untergebracht, die mit einem zu einem Kapitelsaal angepassten Kubus abgeschlossen wird. Im anderen Flügel öffnet sich der Kreuzgang.

 

Besonders hervorzuheben sind die Sakristei und das Chorgestühl, beide von Juan de Orea im Renaissance-Stil geschaffen. Ebenfalls hervorstechend sind das Chorrückwand und der Kreuzgang, die Ende des 18. Jahrhunderts im neoklassizistischen Stil errichtet wurden.

 

Den Bau des Kreuzgangs übernahm J. Antonio Munar nach dem Tod von Ventura Rodríguez (der das Chorrückwand und das Tabernakel entworfen hatte). Er gilt als der beste im neoklassizistischen Stil aller Kathedralen Spaniens.  

 

Der Hauptaltar wurde im 18. Jahrhundert umgebaut. Ihn dominiert das Tabernakel oder Tempel. Seine Front hebt sich durch Tafelbilder aus, die das Leben der Jungfrau darstellen, sowie durch zwei Reliefs aus dem 16. Jahrhundert im Zentrum: die Verkündigung und das Kalvarium Christi.

 

Hinter dem Hauptaltar befindet sich der Chorraum, durch den Zugang zu drei Kapellen besteht, die äußerlich drei Türme oder Bastionen entsprechen. 

 

Die hervorgehobenen Kapellen befinden sich und der Chorraum der Kathedrale, konkret hinter dem Hauptaltar: die Kapelle San Indalecio, der Christus der Stille und die Jungfrau der Barmherzigkeit. 

 

Der Glockenturm steht an der Nordwestseite des Tempels. Es ist ein einfacher und robuster quadratischer Turm, der im Inneren eine Wendeltreppe beherbergt. Mit dem Bau wurde im 16. Jahrhundert begonnen und 1622 von dem Steinmetz Mancio Infante abgeschlossen. Der Glockenkörper behält die gleiche schlichte Dekoration und wird von einem Glockengiebel aus dem Jahr 1780 gekrönt.

Baujahr: 16. - 18. Jahrhundert.

Verfasser: D. de Siloé, J. de Orea, V. Rodríguez. J. A. Munar

Stil: Barock, Gotik, Neoklassizismus, Renaissance

Kategorie: Religiös

Typ: Kathedrale

Organisieren Sie Ihren Besuch

Adresse und telefon

  • Plaza de la Catedral s/n. 04001 Almería
  • +34 950 234 848

Öffnungszeiten

  • Von Dienstag bis Samstag, von 10:00 bis 14:30 Uhr und von 16:00 bis 19:00 Uhr*.
  • Letzter Einlass: 45 Minuten vor Schließung. 

* Die Öffnungszeiten können sich ohne vorherige Ankündigung ändern, je nach den Bedürfnissen des Tempels. 

Preise

  • Allgemeiner Eintritt (18 bis 64 Jahre): 6 €.
  • Ermäßigter Eintritt (ab 65 Jahren): 5 €.
  • Jugend-/Studenteneintritt (13 bis 17 Jahre, Jugend- oder Studentenausweis bis 25 Jahre): 4 €.
  • Gruppen (ab 20 Personen oder Vereinbarungen mit Unternehmen der Branche): 4 €.
  • Personen mit eingeschränkter Mobilität (33 % Behinderung) und Arbeitslose: 4 €.
  • Schulen: 3 €.
  • Kostenlos (ohne Audioguide): 
    • Kinder unter 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen.
    • Personen mit eingeschränkter Mobilität (Behinderung über 63 %).
    • Kinder aus kinderreichen Familien (bis 17 Jahre) in Begleitung eines Erwachsenen.

Dienstleistungen

Audioführungen.

Wenn Sie einen Fehler entdecken oder diese Informationen ergänzen möchten, wenden Sie sich an uns.

Wo

Sehenswürdigkeiten in Almería

Die Alcazaba wurde auf Befahl des Kalifen Abderrahmán III. auf der Ruinen einer ehemaligen auf einem über die Bucht isolierten Hügel gelegenen Festung erbaut. Nachher wurde sie Palast und Festung des ersten Königs Almerias, Hairan. Jahren lang wurde sie...
Die arabischen Zisternen von Jairán sind nach dem Gouverneur des Taifa von Almería im 11. Jahrhundert benannt, der für ihren Bau verantwortlich ist. Es handelt sich um eine zivile Infrastruktur, die das Problem der Wasserversorgung der Stadt lösen so...
Der Cable Inglés ist eine Erzverladestation in Almería, der Firma The Alquife Mines and Railway Company Limited. Diese Gesellschaft erhielt die Konzession im Jahr 1901 und ein Jahr später begann der Bau.
Das Interpretationszentrum des Erbes von Almería (IC Almería) befindet sich im ehemaligen Polizeigebäude (Plaza de la Constitución). Es umfasst einen Ausstellungsrundgang über die vergangene und gegenwärtige Kultur der Stadt.

Buchen Sie Ihr Hotel

Booking.com