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Der Palacio de Linares ist ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert von großer Schönheit. Es wurde 1976 zum historisch-künstlerischen Monument erklärt. Seit 1922 beherbergt es die Casa de América.
Der Palast der Marqueses de Linares und Viscondes de Llanteno befindet sich im Herzen von Madrid: gegenüber der Plaza de Cibeles.
José de Murga y Reolid ließ auf einem 3064 m2 großen Grundstück sein zukünftiges Wohnhaus errichten. Der Palast wurde vom Architekten Carlos Colubí als vierstöckiges Gebäude mit Keller entworfen. Die Fassade wurde in Kalkstein ausgeführt, mit Verzierungen an den Fenstern und dem Portikus im markanten Neobarockstil. Für das Innere wurden hochwertige Materialien in einer Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen verwendet, wobei das Rokoko besonders hervorsticht. Dies ist der Grund für den Charme der zahlreichen Räume, unter denen die Bibliothek, der Billardsaal, der Musiksaal, die pompejanischen Galerien und die Gewächshäuser hervorstechen. Im Palast können ausgezeichnete Wandteppiche, Mosaiken, Teppiche und sogar Werke von Francisco Pradilla bewundert werden. Zusätzlich verfügt der Palastkomplex über einen Garten und ein Nebengebäude, das von Manuel Aníbal Álvarez entworfen wurde: die Casa de Muñecas.
Derzeit beherbergt der Palast die Casa de América, eine Institution, die 1990 gegründet wurde, um die Beziehungen zwischen Spanien und Amerika zu stärken. Die Casa de América richtete ihren Sitz 1992 in dem Gebäude ein, nachdem es von Carlos Puente Fernández nach fast einem Jahrhundert Verschlusszeit restauriert wurde. Dort kann man Vorträgen, Theateraufführungen, Konzerten usw. beiwohnen, da die Einrichtung als Kulturverbreitungszentrum dient.
Baujahr: 1877-1900
Verfasser: Manuel Aníbal Álvarez Amoroso, Carlos Colubí, Carlos Puente Fernández
Stil: Neobarocken
Kategorie: Zivil
Typ: Palast
Adresse und telefon
Öffnungszeiten
- Samstags und sonntags um 11:00, 12:00 und 13:00 Uhr.
- Im Monat August finden keine Besichtigungen statt.
- Der Vorverkauf der Eintrittskarten erfolgt am Informationspunkt der Casa de América, von Montag bis Freitag, von 11:30 bis 14:30 und von 16:30 bis 19:30 Uhr.
- Montag bis Freitag, von 9:00 bis 15:00 und von 16:00 bis 20:30.
- Montag bis Freitag: von 11:00 bis 19:30 Uhr.
- Samstags: von 11:00 bis 15:00 Uhr.
- Sonntags geschlossen.
- Montag bis Freitag: von 11:30 bis 14:30 und von 16:30 bis 19:30.
Preise
- Allgemeiner Eintritt: 8€.
- Ermäßigungen (mit entsprechendem Nachweis): 5€ (Personen über 65 Jahre, Studenten unter 18 Jahren, teilweise behinderte Menschen und Arbeitslose).
- Kostenlos (mit entsprechendem Nachweis): Kinder unter 8 Jahren und Personen mit vollständiger und absoluter Behinderung.
Dienstleistungen
Bildungs- und Kulturveranstaltungen, Café-Restaurant, Führungen, Informationstheke, Kurse / Aktivitäten, Sonderausstellung.Wenn Sie einen Fehler entdecken oder diese Informationen ergänzen möchten, wenden Sie sich an uns.

Das Museo del Prado ist eine der bedeutendsten Pinakotheken der Welt. Es besitzt die vollständigsten Sammlung der spanischen Malerei zwischen den 11. und 12. Jh. und viele von den Meisterwerken größer Mäler wie Velazquez, Goya, El Greco, Tizian, Hyeronimus Bosch oder Rubens.
Mehr als 9.000 Werke, die meisten von denen Malereien, gehören seinen Beständen, aber nur 1.500 sind öffentlich ausgestellt.

Spanisches Kunstmuseum des 20. Jahrhunderts. Es befindet sich im alten Hospital San Carlos, das von Francisco Sabatini erbaut und kürzlich vom Architekten Jean Nouvel erweitert wurde. Es wurde am 10. September 1992 von ihren Majestäten König Juan Carlos und Königin Sofia eingeweiht.
Die in ihm ausgestellten Kunstsammlungen wurden ständig bereichert. Seine Sammlung moderner Kunst gehört zu den am höchsten geschätzten und bewerteten.

Das ins Zentrum von Madrid gelegene Gebäude ist ein imposanter, strenger Palast, dessen Schönheit von den umgebenden Gärten betont wird.
Er wurde unter Philipp V. auf den Überresten des niedergebrannten Alcazars Madrids und eines maurischen Schlosses aufgebaut. Heutzutage ist der Schloss die ofizielle Residenz der Königen Spaniens und dient zu verschiedenen staatlichen Zeremonien.

Die Kathedrale Santa María de la Almudena liegt im Stadtzentrum, gegenüber den Palacio Real. Der Tempel umfasst verschiedene Kunstrichtungen: Neoklassizismus im Äußeren, Neugotik in Inneren und Neuromanik. Sie wurde am 15. Juni 1993 vom Papst Johannes Paul II. während seiner vierten Reise nach Spanien geweiht.
Es handelt sich um eine kreuzförmige Kirche (102 Meter lang und 73 Meter hoch). Ihre Vierung beträgt 66 Meter lang und verfügt über 13 Kapellen, 3 Altare und eine Kuppel aus Stein und Granit, deren Durchmesser 20 Meter beträgt. Die Kuppel wurde im zwei verschiedenen Kunstrichtungen erbaut. Ihrer Äußeren ist Barock und ihrer Inneren gotisch. Im Äußeren laufen rund um die Kuppel die Statuen der zwölf Apostel.
Die Hauptfassade wird von vier Statuen der spanischen Heiligen San Isidro, Santa María de la Cabeza, Santa Teresa de Jesús und San Ferdinand, geschaffen von Ramón Chaparro, gekrönt. Sie sind aus weißem Stein aus Colmenar.
Der Altar der Jungfrau Almudena, die Schutzheilige der Stadt, liegt in der Vierung des rechten Schiffes. Die Jungfrau befindet sich in der zentralen Nische eines eindrucksvollen Altarretabels von achtzehn Tafeln, die mit Szenen aus dem Leben Christi von Juan de Borgoña (Ende 15.- Anfang 16. Jahrhundert) gemalt wurde. Die letzten Beiträge zur Kathedrale waren die neu byzantinischen Wandmalereien an der Apsis von Kiko Argüello. Sie stellen Szene aus dem Leben Christi dar.
1944 wurde ein nationales Wettbewerb von Architektur ausgeschrieben, um das Problem mit dem Abschluss der Kathedrale zu lösen. Die Architekten Fernando Chueca und Carlos Sidro waren die Gewinner. Sie verzichteten auf die Neugotik und fügten Bogengänge, Portiken, Kapellen und Zimmer hinzu. Auf diese Weise passte die Kathedrale stilistisch zum angrenzenden Königspalast, auch im Stil des Neoklassizismus.

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