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Die Fundstelle der iberischen Siedlung Cerro de la Cruz ist eine der wenigen Siedlungen der Spät-Iberischen Epoche, die in Andalusien gefunden wurden und erhalten geblieben sind.
Diese iberische Siedlung befindet sich im geografischen Gebiet der Sierras Subbéticas, die sich in das Territorium der Provinzen Granada und Jaén erstreckt. Sie ist seit 2002 als Kulturdenkmal im Typus Archäologische Zone anerkannt.
Ihr Ausmaß beträgt etwa 50.000 Quadratmeter. An der Oberfläche wurden keine Reste von Mauern oder anderen Verteidigungsstrukturen aus iberischer Zeit gefunden.
Die Entdeckung der iberischen Siedlung Cerro de la Cruz geht auf die Ausgrabungen von Luis Maraver und Alfaro im Jahr 1867 auf dem nahe gelegenen Gräberfeld Los Collados zurück. Dort wurden mehr als zweihundertfünfzig iberische Gräber gefunden, die mit reichen Beigaben wie Waffen (Lanzen, Dolche, Pfeilspitzen etc.) dokumentiert sind. Von daher stammt die Bezeichnung mehrerer iberischer Waffen, die den Namen "Almedinilla-Typus" tragen, wie etwa die Falcatas (typische gebogene Klingen der vorrömischen iberischen Zivilisation).
Laut den archäologischen Kampagnen von Maraver, Paris, Engel, Navascués, Santa-Olalla und Vaquerizo handelt es sich um eine in den Hang gelegte iberische Siedlung. Sie ist in gestuften Terrassen angelegt, die in den Fels gegraben und an die Oberfläche angepasst sind.
Man kann die übliche Stadtplanung der Spät-Iberischen Epoche (1. bis 3. Jh. v. Chr.) und die verschiedenen Aufenthaltsräume erkennen: Lagerhäuser oder Handwerksbetriebe mit Bereichen sowohl zum Wohnen als auch zum Arbeiten (Getreidemühlen, Lager für Amphoren, Webstuhlgewichte, Zisternen etc.). Die Reste ihrer Bauweise mit Steinsockel und Ziegelmauerwerk oder Stampflehmbauweise sind erhalten. Es wurden auch einige Anzeichen für die Existenz von Fenstern, der Tür und sogar Löcher für die Pfosten, die ein zweites Stockwerk der Gebäude stützten, gefunden.
Ende des 2. Jahrhunderts erlitt die Siedlung laut archäologischen Studien eine gewaltsame Zerstörung. Darüber hinaus hat diese Fundstelle eine emiralische Phase, die einer kleinen Landgemeinde (9. bis 10. Jahrhundert) entspricht. Schon in unserer jüngeren Vergangenheit wie dem Spanischen Bürgerkrieg diente diese Siedlung zur Errichtung von Schützengräben, und es wurden sogar mehrere Schützengräben und Bauten einer der Frontpositionen in Almedinilla gefunden.
Baujahr: 1. - 3. Jh. v. Chr.
Stil: Iberisch
Kategorie: Zivil
Typ: Archäologische Stätte
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